Weniger ist mehr

Wildling Minimalschuhe sind nicht nur schön und leicht, sondern auch eine gute Entscheidung, wenn es um die Fußgesundheit von Klein und Groß geht. Okay, okay – wer weiß das nicht? (Ehrlich gesagt lassen wir keine Gelegenheit aus, es mehr oder weniger beiläufig zu erwähnen.) Die Frage ist: Würden uns auch die Fachleute zustimmen?

Das können wir ganz einfach herausfinden, denn der Fuchs steht in Kontakt mit Podolog:innen, Physiotherapeut:innen und Bewegungsspezialist:innen aus der ganzen Welt – und mit denen haben wir uns virtuell zusammengesetzt. Bei diesen Treffen ging es um die Schuhe, die sie selbst tragen, um die, die sie ihren Patient:innen und Kund:innen empfehlen und um alles andere, was sie zum Thema Minimalschuhe zu sagen haben.

„Meiner Meinung nach sollte jede:r wissen, dass wir unsere Füße durch Barfuß- oder Minimallaufen nicht nur stärken, sondern auch sensibilisieren, was uns wiederum hilft, Gleichgewicht, Koordination und Energie gut zu nutzen.“ (Kai Kjartan Høgberg, Bewegungsspezialist, Norwegen)

Das Herz jedes Wildling Minimalschuhs ist die super dünne Sohle mit der berühmten Spalte, die uns absolute Flexibilität sowie das perfekte Abrollen beim Laufen ermöglicht. Und damit zieht Wildling Shoes die Konsequenz aus einer bestechend logischen Theorie, die in der Welt der Orthopädie jedoch heiß umstritten ist: dass Füße keine zusätzliche Unterstützung brauchen, um gut zu funktionieren. Linde Logtenberg, eine niederländische Spezialistin für natürliche Bewegung, fasst diesen Diskurs ziemlich gut zusammen:

„Wir haben den Glauben an unseren eigenen Körper verloren, obwohl der so stark ist, wenn wir ihn richtig nutzen. Momentan ist die verbreitete Meinung, dass unsere Füße einen festen Halt von außen brauchen. Vor allem, wenn wir Sportarten betreiben, bei denen es eher rau zugeht. Dabei haben wir doch, wenn wir unsere Füße (und unseren Körper) trainieren, einen starken, festen Halt in unserem Körper selbst, so dass der gar keine Unterstützung von außen braucht.“

Wer jemals in einem herkömmlichen Schuhladen Kinderschuhe gekauft hat, kennt sicherlich das Phänomen, dass oft versucht wird, gesunde und starke Kinderfüße in harte und unflexible Schuhe zu zwängen. So wird ihnen eine Stütze angelegt, die sie faktisch gar nicht brauchen. Und das macht selbst den sonst so entspannten Fuchs ein wenig ärgerlich. Warum? Nun ja: Während 98 % der Kinder mit gesunden Füßen geboren werden, sind es nur noch 20 % der Erwachsenen, die sich diese natürlich gesunden Füße erhalten konnten. Keine besonders gute Quote, oder?

Wildling MinimalschuheFoto: Wildling Shoes/Sandra Chiolo

Schuld an diesem deutlichen Nachlassen der Fußgesundheit mit zunehmendem Alter sind meistens die falschen Schuhe. Ja, ganz richtig gelesen, der Fuchs bezeichnet sie als „falsch“. Und das will schon etwas heißen, denn für gewöhnlicher vermeidet es der freundliche Waldbewohner, solche deutlichen Absagen zu erteilen. Doch warum drum herumreden: Konventionelles Schuhwerk kann wirklich schädliche Auswirkungen haben –nicht nur auf unsere Füße, sondern auf unsere gesamten Körperfunktionen.

Lucie Kinclová, Physiotherapeutin aus der tschechischen Republik, erklärt, was Minimalschuhe anders machen:

„Anders als konventionelles Schuhwerk verformen oder limitieren Minimalschuhe den Fuß nicht in seiner Funktion. Und ein funktionierender und gesunder Fuß ist schließlich die Basis dafür, dass das gesamte Bewegungssystem funktioniert.“

Und dabei geht es nicht nur um die Sohle, merkt Edita Prošková an, die ebenfalls als Physiotherapeutin in Tschechien arbeitet:

„Ich denke, die wichtigste Eigenschaft ist wohl die wunderbare anatomische Schuhspitze des Minimalschuhs, die die Form und Breite des Vorderfußes imitiert. Sie ist der wesentliche Unterschied zum konventionellen Schuh. Gerade, flexible und dünne Sohlen gibt es manchmal auch bei klassischen Schuhen. Viele denken, dass es vor allem um die Sohle geht, und so werden die Vorteile der anatomischen Schuhspitze oft übersehen.“

An die Vorteile dieser anatomischen Schuhspitze glaubt auch der Wildling Fuchs, und deswegen ist jeder Wildling mit einem breiten Fußbett und einer Zehenbox ausgestattet, durch die er einer großen Bandbreite an Fußformen und -größen passt. Tatsächlich fühlt es sich nach einer Zeit in Wildlingen völlig verkehrt an, die Füße wieder in klassische, spitz zulaufende Schuhe zu stecken. Kein Wunder: Unsere Füße wissen nun, wie gut es sich anfühlt, Schuhe zu tragen, die tatsächlich zur Fußform passen.

Es stimmt schon: Auf den ersten Blick können Wildlinge ein bisschen seltsam aussehen. Und vielleicht braucht es etwas Zeit, bis wir uns an den neuen Look gewöhnt haben. Aber das ändert sich schnell, und bald sind es die unbequem spitzen Schuhe, die uns verwundert den Kopf schütteln lassen. So jedenfalls geht es vielen Wildling Träger:innen auf der ganzen Welt.

„Ich betrachte die Wildlinge als echte Minimalschuhe, weil sie alle Parameter dieses Schuhtyps erfüllen. Und immer wieder kommen Leute auf mich zu und sprechen mich auf meine Wildlinge an, sie sind eben einfach großartig.“
(Edit Proskova, Physiotherapeutin, Tschechische Republik)

Und genau das haben sicherlich viele Rudelmitglieder schon erlebt: Eine völlig fremde Person spricht einen auf die ungewöhnlichen Schuhe an und ehe man es sich versieht, steckt man mitten in einem leidenschaftlichen Gespräch über Minimalschuhe ... Wenn man genau darüber nachdenkt, ist das gar nicht so seltsam: Schließlich haben wir alle Füße und müssen uns damit auseinandersetzen, wie wir sie am besten schützen.

Wildling MinimalschuheFoto: Wildling Shoes/Nora Tabel

Und oft geht der Effekt des Wildlingtragens noch weit über das bloße Schützen der Füße hinaus – dann nämlich, wenn langjährige Fußleiden durch das Tragen von Minimalschuhen plötzlich verschwinden:

„Wildlinge sind sehr leicht und flexibel. Ihre Breite ist perfekt dem Fuß angepasst. (…) Ich trage sie den ganzen Tag lang in meinem Job und seitdem sind meine Rückenschmerzen verschwunden!“ (Jeanne Lebrun, Podologin, Frankreich)

Ganz ehrlich, wer würde solche Erfolgsgeschichten nicht teilen wollen? Der Fuchs freut sich jedenfalls riesig darüber und hat einige davon im Blogartikel Fit wie ein Wildling zusammengefasst. Doch das sind längst nicht alle Geschichten aus der Wildling Welt, die es sich zu erzählen lohnt. Denn Wildling Minimalschuhe sind nicht nur gut für die Füße, sie stehen obendrein auch noch für Nachhaltigkeit.

Das Team im Fuchsbau hat ein großes Ziel: In jedem Aspekt zu einem Unternehmen zu werden, das positiv Einfluss nimmt. Das bedeutet, dass der Fuchs nicht nur vermeiden will, unserem Planeten Schaden zuzufügen (was unweigerlich passiert, wenn man etwas produziert), sondern auch einen positiven Fußabdruck hinterlassen möchte. Deswegen investiert das Unternehmen in verschiedenste regenerative Initiativen. So wurde Wildling Shoes vor kurzem zum Beispiel Mitglied der Bewegung „1% for the planet“ und ist dabei, ein als B-Corp zertifiziertes Unternehmen zu werden. Und damit tut das Tragen von Wildlingen nicht nur unseren Füßen und unserer Gesundheit gut, sondern auch unserem Planeten.

„Ich mag es, dass der Nachhaltigkeitsaspekt in jedem Teil der Schuhe und der Marke steckt. Das Unternehmen ist in jeder Hinsicht fair: für den Körper und für die Welt.“
(Linde Logtenberg, Spezialist für natürliche Bewegung, Niederlande)

Und damit können wir unsere Ausgangsfrage, ob das Tragen von Wildlingen gut für uns ist, eindeutig mit „ja“ beantworten. Das sehen auch diverse Expert:innen so. Fragt doch mal die Fachleute in eurem Umfeld nach ihrer Meinung zu Wildling Minimalschuhen – vielleicht entspinnt sich daraus ja ein wunderbar spannendes und bereicherndes Gespräch ...

 

Titelbild: @trianils und @alliamrunningfor

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