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Wilde Mikro-Abenteuer vor der eigenen Haustür

Haben wir als Kinder nicht alle hin und wieder von großen Abenteuern und aufregenden Erlebnissen in der freien Natur geträumt, bei denen wir durch die Wildnis streifen, seltene Tiere beobachten und unter freiem Himmel schlafen? Als Erwachsene haben sich die Ansprüche zwar etwas gewandelt, aber oft genug wünschen wir uns auch jetzt eine kleine Auszeit in der Natur - egal ob allein oder gemeinsam mit der ganzen Familie. Einfach mal rauskommen und etwas Aufregendes zu entdecken, verknüpfen wir meist ganz automatisch mit einer mehr oder weniger weiten Reise. Schließlich kennen wir unseren Wohnort bereits. Wie sollen wir denn da abschalten oder Neues erleben können?


Genau dieser Frage widmen sich sogenannte Mikro-Abenteuer. Mit ihnen kann auch die seit Jahren gewohnte Umgebung ganz neu entdeckt werden. Und dabei ist es völlig egal, ob man einen mehrtägigen Familienurlaub unternimmt oder nach dem Feierabend noch eine Stunde Auszeit einlegen möchte - tolle Erlebnisse warten an allen Ecken.

Was ist überhaupt ein Mikro-Abenteuer?

Ihr Name verrät es schon: Mikro-Abenteuer sind Erlebnisse und Entdeckungen im kleinen Rahmen, die direkt in nächster Nähe zu finden sind. Im Idealfall stolpert man sogar einfach aus der Haustür hinaus und in sie hinein oder fährt ein Stück mit dem Rad zum Ort der Wahl. Lange Autofahrten und Staus können wir uns auf dem Weg in unserem Kurzurlaub zu Hause also sparen.

 

Foto: Sandra Dienemann

 

Wer im Internet nach Mikro-Abenteuern sucht, findet eine Menge Ideen und auch Richtlinien, die besagen, was ein Abenteuer zu einem Mikro-Abenteuer macht. Wir finden: Erlaubt ist, was Spaß macht und der Umwelt nicht abträglich ist und wenn zu unserem Lieblingsort in der Natur eine 20-minütige Busfahrt nötig ist, dann ist sie eben Teil der Entdeckungsreise.

Und die braucht auch gar nicht kompliziert sein. Ob wir mit unserer gesamten Campingausrüstung in die Wildnis stiefeln oder einfach nur auf einem Baumstamm den Vögeln lauschen - was wir am Ende des Tages als unser Abenteuer definieren, bleibt ganz uns überlassen. Hier ein paar Ideen:

Sterne betrachten

Sie sind immer da und trotzdem nehmen wir sie selten bewusst wahr. Wie wäre es, wenn wir uns einen Abend Zeit nehmen, uns ans Fenster, auf die nächste Parkbank oder eine Picknickdecke setzen und die Sterne anschauen? Vielleicht können wir ja sogar das ein oder andere Sternbild bestimmen. Mit Apps wie zum Beispiel SkyView geht das auch ganz ohne Astronomie-Vorwissen.

Später im Jahr, nämlich im August, gibt es außerdem ungewöhnlich viele Sternschnuppen zu bewundern - und natürlich entsprechend Wünsche in Gedanken auszusprechen.

Eine Laubhütte bauen

Oft liegen im Wald lose Äste und Zweige herum, aus denen sich ganz einfach eine eigene kleine Hütte im Wald bauen lässt - und das ganz ohne Werkzeug. Anschließend können wir mit mitgebrachten Snacks Richtfest feiern und uns für eine zeitlang gemütlich einrichten oder von dort aus aufregende Survival-Touren starten.

 


Foto: @elk.market

Tiere beobachten

Völlig still sitzen und möglichst keinen Mucks von sich geben? Das ist für viele eine Herausforderung. Wenn dann im Garten, auf dem Feld oder im Wald aber Singvögel, Eichhörnchen, Rehe oder sogar ein Fuchs in unserem Blickfeld auftauchen und wir am Abend noch mit einem Lächeln im Gesicht daran zurückdenken können, hat sich die Geduld doch gelohnt.

Einen (neuen) Stadtteil erkunden

Wie gut kennen wir unseren Wohnort eigentlich wirklich? Es gibt bestimmt die ein oder andere Ecke, in der wir noch nicht waren und die wir noch erkunden können. Und selbst wenn wir schon alles gesehen haben, kann ein Wechsel des Blickwinkels noch die ein oder andere Neuheit zu Tage bringen. Dafür können wir versuchen, den Ort mit den Augen fremder Menschen zu sehen. . Wer weiß, vielleicht entsteht ja sogar noch ein hübscher Schnappschuss dabei?

 

Foto: @kiko.sunflowersoul

Draußen übernachten

Auch zum Zelten braucht man gar nicht weit reisen. Selbst im eigenen Garten kann eine Übernachtung ein ganz besonderes Erlebnis werden und ist mit der eigenen Dusche nebenan auch ausgesprochen komfortabel. Je nach gewünschtem Schwierigkeitsgrad kann das Abendessen entweder aus der Küche mitgebracht oder ganz in Outdoor-Manier auf dem Campingkocher zubereitet werden. Wobei draußen kochen schon beinahe nochmal ein Abenteuer für sich ist.

Um niemanden zu gefährden, sollte das Lager nur auf einem dafür vorgesehenen Platz, im eigenen Garten oder auf dem Balkon aufgebaut werden.

Mit geschlossenen Augen den Boden ertasten

Wie wäre es, wenn wir einmal unsere Augen oder Ohren oder sogar beides verschließen und uns nur anhand des Gefühl in unseren Füßen vorwärts bewegen? Auf diese Weise können wir nicht nur unseren Tastsinn wieder ein bisschen mehr herausfordern, sondern auch viel bewusster spüren, wie sich der Boden unter unseren Füßen anfühlt. Wildling Träger_innen sind hier natürlich klar im Vorteil. Um Unfallgefahren zu vermeiden, erleben wir dieses Abenteuer am besten mit einer Person zusammen, die uns führen und auf mögliche Hindernisse hinweisen kann, während wir die Augen geschlossen haben.

 

Foto: @hagarlottegeyer

Draußen aufräumen

Beim Wort aufräumen sträubt sich erst einmal einiges in uns. Wir räumen schon zu Hause auf, warum jetzt auch noch draußen? Und wie soll das überhaupt aussehen?

Es fällt immer öfter auf, dass an vielen Orten mal mehr und mal weniger viel Müll in der Natur herumliegt. Warum machen wir nicht ein kleines Abenteuer daraus, durch die Nachbarschaft, den Wald oder übers Feld zu streifen und möglichst viel davon aufzusammeln und richtig zu entsorgen? Mit Müllbeutel und Handschuhen im Gepäck kann die Mission starten.

Vogelstimmen raten

 War das eine Amsel? Nee, eine Meise. Oder doch ein Sperling?

Wenn die Tage wieder länger werden, können wir die unterschiedlichsten Vögel beobachten, ihren Gesängen lauschen und sie mit ein bisschen Übung anhand ihrer Stimmen unterscheiden. Auf Plattformen wie beispielsweise YouTube können wir uns verschiedene Vögel anhören und dann versuchen, sie in unserer nahen Umgebung wiederzuerkennen. 

Wer sich lieber entspannt berieseln lassen möchte, kann zur Dämmerungszeit einem richtigen Konzert beiwohnen, denn um diese Zeit singen die meisten Vögel.

 

Foto: @die.wildnis.in.uns

Natürlich gibt es noch hunderte weitere Möglichkeiten, im Kleinen großartige Momente zu erleben, Neues zu entdecken und sich ein wenig auszuprobieren. Der Kreativität sind dabei nahezu keine Grenzen gesetzt. Lass uns doch in den Kommentaren noch mehr Ideen für Abenteuer vor der eigenen Haustür sammeln!


Run wild!
Anna, Ran & die Wildlinge

 

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