Die Wildlinge stehen in Portugal in ihren Startlöchern für die Reise in ihr Frühlings- und Sommerquartier. Wir haben ihnen mit dem Umzug unseres Lagers ein noch schöneres Plätzchen zum Verweilen eingerichtet. Vermutlich wird hier aber kein Wildling lange verschnaufen können. So hübsch, wie sie geworden sind, finden sie bestimmt schnell ein neues Zuhause!

Ideenfindung

Diesmal gibt es ein paar Neuheiten, sowohl in Optik als auch in der Funktion.

Um zu zeigen, wie ein echtes Wildling Design entsteht, öffnen wir wieder die Tür zu unserem Atelier und werfen einen Blick auf ein paar Entwürfe und zeigen einen Wildling typischen Design Prozess:

“Lasst uns doch mal selber ein Muster entwerfen”.

Die Ideen sprudeln wieder: Für die Kollektionsplanung sitzen unsere kreativen Köpfe im Fuchsbau zusammen und begutachten Stoffproben, Farbmuster und Samples.

Bisher waren die meisten Wildlinge unifarben, das wildeste Design war das gestreifte Innenfutter. Für diese Kollektion soll nun was Eigenes kreiert werden - ein Design, das modisch und irgendwie zeitlos zugleich ist. Das Brainstorming hört gar nicht auf:

“Das geht doch noch ein bisschen wilder?”

“Ein Leo-Print vielleicht? Zebramuster?”

“Neeeee, so wild dann doch nicht.

Was japanisch Inspiriertes!”

“Was meinst du damit?”

“Na unsere Schuhe sind doch von japanischen Jika Tabi Boots inspiriert. Und unser Washi kommt aus Japan.”

“Und jetzt machen wir Kirschblüten als Muster?”

“Ja, warum nicht?”

“Nee, das passt nicht…”

“Oh, habt ihr schon mal von Kintsugi gehört? Das kommt aus Japan. Da werden Bruchstellen in Keramik mit z.B. Goldlack nicht versteckt, sondern noch hervorgehoben. Als Zeichen der Wertschätzung auch für Dinge, die nicht perfekt sind aber heiß geliebt werden?”

“Hm, schöne Idee…”

Das könnte noch endlos so weiter gehen! Damit es aber nicht beim Brainstorming bleibt, werden einige Ideen gesammelt und auf einem Moodboard festgehalten. Unsere Produktdesignerin Sabine hat dann die verantwortungsvolle Aufgabe, alle Ideen nach ihrer Umsetzbarkeit und Wildling Tauglichkeit zu sortieren und zu prüfen.

Denn wenn etwas Neues entsteht, soll nicht nur die Optik stimmen.

Entwurf

Das Design muss mehr als “schön” sein. Für Wildling gibt es verschiedene Anforderungen, die passen müssen:

Das Design muss in allen Schuhgrößen gut aussehen (bei Schuhgrößen von 18 bis 46 eine echte Herausforderung), es soll unisex sein, modisch aber nicht so “trendy”, dass es im folgenden Jahr keiner mehr sehen mag. Manche Muster und Designs machen sich sehr gut auf großen Flächen, aber nicht, wenn man, wie bei einem Schuh, nur einen Ausschnitt sieht. In diesem Fall muss es außerdem zu verschiedenen Farben passen. Und da man Schuhe ja aus verschiedenen Perspektiven betrachtet, soll das Design  von allen Seiten gut aussehen.

Sabine definiert und sammelt alle Anforderungen. Dann folgen die ersten Entwürfe.

Umsetzung - Rapport und Design

Man kennt es von gemusterten Tapeten, Fliesen oder Stoff: Was als Meterware oder einzelne Fliese im Geschäft noch toll aussah, sieht an der heimischen Wand oder auf dem selbst genähten Kleid völlig überladen aus.

Wenn ein Muster sich in einem gewissen Abstand immer wiederholt, nennt man das “Rapport”. Der Abstand zwischen den Wiederholungen muss genau stimmen, damit das Muster auf dem Endprodukt gut zur Geltung kommt.

Einer der ersten Entwürfe...

Normalerweise gestaltet Sabine die ersten Entwürfe mit einem Bildbearbeitungsprogramm am Computer. Hier kann sie dann gleich die Größe der verschiedenen Rapports bearbeiten. Aber nachdem das erste Dutzend Entwürfe im digitalen Papierkorb landete, versuchte sie es ganz oldschool:

Papier und Bleistift wurden von der Muse gebracht und das Design, bei dem im Fuchsbau am lautesten gejubelt wurde, floss Sabine vom Kopf in die Hände und dann in den Druck. Ihr findet das Design in jedem Wildling der neuen Kollektion und auf einem besonderen Wildling im Obermaterial. 

Wir sind so gespannt, wie dieses Design bei euch ankommt!

Run wild and creatively, Anna, Ran & Team Wildling

Foto von wildundwunderbar

Die Wildlinge stehen in Portugal in ihren Startlöchern für die Reise in ihr Frühlings- und Sommerquartier. Wir haben ihnen mit dem Umzug unseres Lagers ein noch schöneres Plätzchen zum Verweilen eingerichtet. Vermutlich wird hier aber kein Wildling lange verschnaufen können. So hübsch, wie sie geworden sind, finden sie bestimmt schnell ein neues Zuhause!

Ideenfindung

Diesmal gibt es ein paar Neuheiten, sowohl in Optik als auch in der Funktion.

Um zu zeigen, wie ein echtes Wildling Design entsteht, öffnen wir wieder die Tür zu unserem Atelier und werfen einen Blick auf ein paar Entwürfe und zeigen einen Wildling typischen Design Prozess:

“Lasst uns doch mal selber ein Muster entwerfen”.

Die Ideen sprudeln wieder: Für die Kollektionsplanung sitzen unsere kreativen Köpfe im Fuchsbau zusammen und begutachten Stoffproben, Farbmuster und Samples.

Bisher waren die meisten Wildlinge unifarben, das wildeste Design war das gestreifte Innenfutter. Für diese Kollektion soll nun was Eigenes kreiert werden - ein Design, das modisch und irgendwie zeitlos zugleich ist. Das Brainstorming hört gar nicht auf:

“Das geht doch noch ein bisschen wilder?”

“Ein Leo-Print vielleicht? Zebramuster?”

“Neeeee, so wild dann doch nicht.

Was japanisch Inspiriertes!”

“Was meinst du damit?”

“Na unsere Schuhe sind doch von japanischen Jika Tabi Boots inspiriert. Und unser Washi kommt aus Japan.”

“Und jetzt machen wir Kirschblüten als Muster?”

“Ja, warum nicht?”

“Nee, das passt nicht…”

“Oh, habt ihr schon mal von Kintsugi gehört? Das kommt aus Japan. Da werden Bruchstellen in Keramik mit z.B. Goldlack nicht versteckt, sondern noch hervorgehoben. Als Zeichen der Wertschätzung auch für Dinge, die nicht perfekt sind aber heiß geliebt werden?”

“Hm, schöne Idee…”

Das könnte noch endlos so weiter gehen! Damit es aber nicht beim Brainstorming bleibt, werden einige Ideen gesammelt und auf einem Moodboard festgehalten. Unsere Produktdesignerin Sabine hat dann die verantwortungsvolle Aufgabe, alle Ideen nach ihrer Umsetzbarkeit und Wildling Tauglichkeit zu sortieren und zu prüfen.

Denn wenn etwas Neues entsteht, soll nicht nur die Optik stimmen.

Entwurf

Das Design muss mehr als “schön” sein. Für Wildling gibt es verschiedene Anforderungen, die passen müssen:

Das Design muss in allen Schuhgrößen gut aussehen (bei Schuhgrößen von 18 bis 46 eine echte Herausforderung), es soll unisex sein, modisch aber nicht so “trendy”, dass es im folgenden Jahr keiner mehr sehen mag. Manche Muster und Designs machen sich sehr gut auf großen Flächen, aber nicht, wenn man, wie bei einem Schuh, nur einen Ausschnitt sieht. In diesem Fall muss es außerdem zu verschiedenen Farben passen. Und da man Schuhe ja aus verschiedenen Perspektiven betrachtet, soll das Design  von allen Seiten gut aussehen.

Sabine definiert und sammelt alle Anforderungen. Dann folgen die ersten Entwürfe.

Umsetzung - Rapport und Design

Man kennt es von gemusterten Tapeten, Fliesen oder Stoff: Was als Meterware oder einzelne Fliese im Geschäft noch toll aussah, sieht an der heimischen Wand oder auf dem selbst genähten Kleid völlig überladen aus.

Wenn ein Muster sich in einem gewissen Abstand immer wiederholt, nennt man das “Rapport”. Der Abstand zwischen den Wiederholungen muss genau stimmen, damit das Muster auf dem Endprodukt gut zur Geltung kommt.

Einer der ersten Entwürfe...

Normalerweise gestaltet Sabine die ersten Entwürfe mit einem Bildbearbeitungsprogramm am Computer. Hier kann sie dann gleich die Größe der verschiedenen Rapports bearbeiten. Aber nachdem das erste Dutzend Entwürfe im digitalen Papierkorb landete, versuchte sie es ganz oldschool:

Papier und Bleistift wurden von der Muse gebracht und das Design, bei dem im Fuchsbau am lautesten gejubelt wurde, floss Sabine vom Kopf in die Hände und dann in den Druck. Ihr findet das Design in jedem Wildling der neuen Kollektion und auf einem besonderen Wildling im Obermaterial. 

Wir sind so gespannt, wie dieses Design bei euch ankommt!

Run wild and creatively, Anna, Ran & Team Wildling

Foto von wildundwunderbar

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Post vom Fuchs

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