Neue Kollektion #SummerWildling20 MEHR

Der Spalt in der Außensohle ist das, was Wildlinge nicht nur optisch ganz besonders, sondern vor allem ganz besonders flexibel macht. Wer den Artikel über unsere Sohlengeschichte kennt, weiß, wie schwierig es war, Produktionspartner zu finden, die sich dieser Herausforderung annehmen wollten. Doch die Bemühungen haben sich gelohnt: Der Sohlenspalt sorgt zusammen mit dem Material dafür, dass sich der Schuh perfekt an den Fuß und damit auch an jeden Untergrund anpasst, wie es sich für einen guten Begleiter auf wilden Abenteuern eben gehört.


Dennoch musste er schon die ein oder andere kritische Stimme vernehmen, denn an der offenen Stelle war das darunter liegende Material ungeschützt und bot eine Angriffsfläche für Abrieb und spitze Steinchen. Wildlinge der ersten Generationen wurden, je nach Gangbild der Träger_innen, manchmal stark durchgelaufen. Wir wären aber nicht Wildling, wenn wir nicht ständig auf der Suche nach Lösungen wären und haben auch für diesen Stolperstein eine gefunden. Aber fangen wir doch von vorne an...

Wildlinge bekommen Verstärkung

Wenn Team Wildling nach neuen Ansätzen sucht, eröffnet ein frischer Blick von außen oft neue Perspektiven. Und so kam es auch in diesem ganz speziellen Fall, dass mit einem neuen Rudelmitglied und seinem Know-How gleichzeitig eine Lösung Einzug in den Fuchsbau hielt: Ab der Herbst-/Winterkollektion 2018 wurden alle Wildlinge mit einem sogenannten “Patch”, einem verstärkenden Material im Sohlenspalt ausgestattet. Das gefundene Material versprach einen viel geringeren Abrieb im Ballenbereich des Spalts. Die Freude über diesen Fund war riesig, denn es war flexibel genug, um sich dem Fuß beim Laufen anzupassen und schützte gleichzeitig die Aussparung in der Sohle. 

Der erste Schritt auf der Mission “Langlebigkeit erhöhen, Flexibilität bewahren” war getan, aber es sollte sich herausstellen, dass damit das Ende der Reise noch nicht erreicht war. 
 

Foto: Sandra Dienemann

Weniger Schuhe, mehr Nachhaltigkeit

Für jeden Schuh, der produziert wird, werden Ressourcen verwendet, deren sparsamer Umgang fester Bestandteil der Wildling Philosophie ist. Deshalb gilt: Ein Wildling ist umso nachhaltiger, je länger er getragen wird und nicht durch einen neu produzierten Nachfolger ersetzt werden muss. 

“Macht doch einfach die Sohle komplett zu!”, ist ein gut gemeinter Ratschlag, der uns in diesem Zusammenhang immer mal wieder begegnet und so logisch er auch erscheint, ist er für uns doch keine Option. Eine durchgehende Sohle würde die Bewegungsfreiheit der Füße deutlich einschränken, wir möchten uns dieses Stück Freiheit aber unbedingt erhalten. Also hieß es: weiter suchen!


Foto: Sandra Dienemann

Patch 2.0

Wie auch bei der Entwicklung der Sohle zahlte sich unsere Beharrlichkeit aus und wir fanden nach langer Recherche, genauen Vergleichen, Tests im Labor und unzähligen Telefonaten eine Möglichkeit, den Sohlenspalt noch weiter zu verstärken, ohne ihn in seiner Beweglichkeit einzuschränken. 

Das neue Material wird direkt auf die Sohle aufgebügelt und verbindet sich durch die Hitze mit dem Stoff, außerdem ist es extrem reißfest und haltbar.
Manche Wildlinge der Herbst-/Winterkollektion 2019 kamen schon in den Genuss des neuen Patches und überraschten ihre Träger_innen mit einem Sohlenspalt, der verschiedenen Untergründen und Gangbildern gewachsen ist, sowie Feuchtigkeit von unten abhalten kann. 

Deshalb darf er ab der Frühjahrs-/Sommerkollektion 2020 alle neuen Wildlinge verstärken. 



Sommer Wildling 2020: Der Tanuki Niji

Das Nonplusultra?

Ob mit altem, neuem oder ohne Patch: Alle Wildlinge sind für die verschiedensten Abenteuer auf der ganzen Welt gerüstet. Und obwohl die neue Sohlenverstärkung eine Weiterentwicklung darstellt, wollen wir uns darauf immer noch nicht ausruhen.
We like shoes better! Daher tut sich wie gewohnt wieder einiges, damit wir Wildlinge gemeinsam noch haltbarer und nachhaltiger gestalten können - natürlich bei gleichbleibender Freiheit für unsere Füße.


Run wild!

Anna, Ran und die Wildlinge

Titelbild: Sandra Dienemann

Der Spalt in der Außensohle ist das, was Wildlinge nicht nur optisch ganz besonders, sondern vor allem ganz besonders flexibel macht. Wer den Artikel über unsere Sohlengeschichte kennt, weiß, wie schwierig es war, Produktionspartner zu finden, die sich dieser Herausforderung annehmen wollten. Doch die Bemühungen haben sich gelohnt: Der Sohlenspalt sorgt zusammen mit dem Material dafür, dass sich der Schuh perfekt an den Fuß und damit auch an jeden Untergrund anpasst, wie es sich für einen guten Begleiter auf wilden Abenteuern eben gehört.


Dennoch musste er schon die ein oder andere kritische Stimme vernehmen, denn an der offenen Stelle war das darunter liegende Material ungeschützt und bot eine Angriffsfläche für Abrieb und spitze Steinchen. Wildlinge der ersten Generationen wurden, je nach Gangbild der Träger_innen, manchmal stark durchgelaufen. Wir wären aber nicht Wildling, wenn wir nicht ständig auf der Suche nach Lösungen wären und haben auch für diesen Stolperstein eine gefunden. Aber fangen wir doch von vorne an...

Wildlinge bekommen Verstärkung

Wenn Team Wildling nach neuen Ansätzen sucht, eröffnet ein frischer Blick von außen oft neue Perspektiven. Und so kam es auch in diesem ganz speziellen Fall, dass mit einem neuen Rudelmitglied und seinem Know-How gleichzeitig eine Lösung Einzug in den Fuchsbau hielt: Ab der Herbst-/Winterkollektion 2018 wurden alle Wildlinge mit einem sogenannten “Patch”, einem verstärkenden Material im Sohlenspalt ausgestattet. Das gefundene Material versprach einen viel geringeren Abrieb im Ballenbereich des Spalts. Die Freude über diesen Fund war riesig, denn es war flexibel genug, um sich dem Fuß beim Laufen anzupassen und schützte gleichzeitig die Aussparung in der Sohle. 

Der erste Schritt auf der Mission “Langlebigkeit erhöhen, Flexibilität bewahren” war getan, aber es sollte sich herausstellen, dass damit das Ende der Reise noch nicht erreicht war. 
 

Foto: Sandra Dienemann

Weniger Schuhe, mehr Nachhaltigkeit

Für jeden Schuh, der produziert wird, werden Ressourcen verwendet, deren sparsamer Umgang fester Bestandteil der Wildling Philosophie ist. Deshalb gilt: Ein Wildling ist umso nachhaltiger, je länger er getragen wird und nicht durch einen neu produzierten Nachfolger ersetzt werden muss. 

“Macht doch einfach die Sohle komplett zu!”, ist ein gut gemeinter Ratschlag, der uns in diesem Zusammenhang immer mal wieder begegnet und so logisch er auch erscheint, ist er für uns doch keine Option. Eine durchgehende Sohle würde die Bewegungsfreiheit der Füße deutlich einschränken, wir möchten uns dieses Stück Freiheit aber unbedingt erhalten. Also hieß es: weiter suchen!


Foto: Sandra Dienemann

Patch 2.0

Wie auch bei der Entwicklung der Sohle zahlte sich unsere Beharrlichkeit aus und wir fanden nach langer Recherche, genauen Vergleichen, Tests im Labor und unzähligen Telefonaten eine Möglichkeit, den Sohlenspalt noch weiter zu verstärken, ohne ihn in seiner Beweglichkeit einzuschränken. 

Das neue Material wird direkt auf die Sohle aufgebügelt und verbindet sich durch die Hitze mit dem Stoff, außerdem ist es extrem reißfest und haltbar.
Manche Wildlinge der Herbst-/Winterkollektion 2019 kamen schon in den Genuss des neuen Patches und überraschten ihre Träger_innen mit einem Sohlenspalt, der verschiedenen Untergründen und Gangbildern gewachsen ist, sowie Feuchtigkeit von unten abhalten kann. 

Deshalb darf er ab der Frühjahrs-/Sommerkollektion 2020 alle neuen Wildlinge verstärken. 



Sommer Wildling 2020: Der Tanuki Niji

Das Nonplusultra?

Ob mit altem, neuem oder ohne Patch: Alle Wildlinge sind für die verschiedensten Abenteuer auf der ganzen Welt gerüstet. Und obwohl die neue Sohlenverstärkung eine Weiterentwicklung darstellt, wollen wir uns darauf immer noch nicht ausruhen.
We like shoes better! Daher tut sich wie gewohnt wieder einiges, damit wir Wildlinge gemeinsam noch haltbarer und nachhaltiger gestalten können - natürlich bei gleichbleibender Freiheit für unsere Füße.


Run wild!

Anna, Ran und die Wildlinge

Titelbild: Sandra Dienemann