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Eigentlich macht man das viel zu selten - einfach mal die vergangenen Monate Revue passieren zu lassen, rückwärts durch den Kalender zu blättern, sich an tolle, überraschende und anstrengende Momente zu erinnern und sich klar zu machen, wie viel man gemeinsam als Team im letzten Jahr bewegt hat.

Vor ziemlich genau vier Jahren haben wir mit klopfenden Herzen die allerersten Wildlinge an unsere Crowdfunder verschickt. Leider stark abfärbende Schuhe, wie sich später herausstellte, was unser Wildling Projekt fast beendet hätte, noch bevor es richtig starten konnte. Zum Glück haben unsere Kund_innen weiter an uns geglaubt und uns mit viel Herz durch diese Krise getragen, sonst könnte ich jetzt nicht auf ein weiteres unglaublich spannendes Jahr zurückblicken. Ein paar Highlights möchte ich gern mit euch teilen.

Das Rudel wächst

Im letzten Jahr ist unser Team stark gewachsen. Über 100 Wildling Mitarbeiter_innen arbeiten jetzt über ganz Deutschland verteilt an den unterschiedlichsten Aufgaben und Herausforderungen. Damit ein so großes Team und viele neue Leute in einer besonderen Unternehmenskultur zusammenwachsen und gemeinsam arbeiten können, hat unser People and Culture Team mit viel Arbeit und Leidenschaft die Bedingungen und die Umgebung geschaffen, die dies ermöglichen.

Seit Mitte des Jahres gibt es ein faires Gehaltskonzept, das dafür sorgt, dass vergleichbare Arbeit gleich bezahlt wird und dass es keine zu großen Unterschiede zwischen niedrigeren und höheren Gehältern gibt. Die Arbeit daran ist noch lange nicht abgeschlossen - “Fairness” ist ein komplexes Ziel - aber der erste Schritt ist getan und es fühlt sich gut an.

Um trotz der Remote-Arbeitsweise den persönlichen Kontakt nicht zu verlieren, treffen wir uns alle 6-8 Wochen persönlich. Dafür wurde ein Altbau im schönen Oberbergischen Land renoviert, in den wir im Frühling einziehen konnten. Dort befinden sich jetzt unser Firmenbüro und Tagungsräume, die auch einigen Teammitgliedern zur Übernachtung zur Verfügung stehen.

Hier haben wir im letzten Sommer auch unser erstes gemeinsames Sommerfest gefeiert und Erinnerungen geschaffen, an die sicher viele aus dem Team gern zurückdenken.


Neue Dinge ausprobieren

Um unseren Teammitgliedern weitere Orte zu bieten, an denen sie sich treffen können, haben wir uns ein neues Konzept überlegt: Einen Showroom mit Co-Working-Bereich. Vorne befindet sich ein Laden, in dem wir Kund_innen empfangen und beraten können und in dem man die neue Kollektion anprobieren und bestellen kann. In den hinteren Räumen ist  ein Arbeitsbereich, der allen Wildlingen zum Arbeiten, Treffen und Netzwerken zur Verfügung steht.

Der erste Showroom wurde im Juni in Köln eröffnet, im September folgte dann der zweite in Berlin. 

Nach fast drei Jahren Entwicklungsarbeit konnten wir 2019 endlich unser Strickschuhmodell, den Nebula, launchen: Ein ganz neuer Schuh, mit neuer Fertigungsweise und extrem leichtem Tragegefühl. Durch die Strick-Fertigung gibt es bei diesem Schuh quasi keinen Verschnitt und damit keine Materialverschwendung in der Produktion. Innen wird reine Merinowolle verstrickt - der Schuh kann dadurch barfuß getragen werden. Durch die Strickart passt er sich dem Fuß wie eine Socke an und nach unten ist er luftdurchlässig. Wir sind ziemlich begeistert und freuen uns schon darauf, diese Fertigungsweise weiterzuentwickeln und viele neue Wege damit zu beschreiten..


Mediale Aufmerksamkeit

Durch den Gründerpreis NRW Ende 2018 hat Wildling auch 2019 recht viel Aufmerksamkeit erhalten und dies hat uns viele interessante Begegnungen beschert.

Unter anderem war Daniel Aßmann bei uns zu Besuch und hat in Das Beste im Westen über Wildling berichtet. Auch die WDR-Lokalzeit hat einen schönen Bericht gesendet. Die tolle Community um Creative Mornings hat uns eingeladen, in der Kirche St. Michael in Köln einen Vortrag darüber zu halten, auf welchen Umwegen uns das Leben zu Wildling geführt hat. Und Frank Schlieder hat uns in seinem Podcast zur Gründung, Mut und Veränderung befragt.

Besonders gefreut hat uns auch, dass Wildling den KfW-Award für NRW gewonnen hat und wir sind sehr stolz darauf, dass unsere Schuhe mit dem German Design Award ausgezeichnet wurden. 


Aktiv sein und sich engagieren

2019 war ein Jahr, in dem wir uns sehr stark damit beschäftigt haben, welche gesellschaftliche Verantwortung man als Unternehmen trägt und wie man dieser am besten nachkommt. Es ist eine sehr große Frage, der man sich nur Schritt für Schritt nähern kann.


Auftakt für unsere Suche nach dem richtigen Weg war der Global Strike Day am 24. Mai. Zusammen mit Stephan Schaller vom CSCP Wuppertal, haben wir die wichtigsten Schritte auf dem Weg zu einer besseren Nachhaltigkeit erarbeitet und diese mit allen Unternehmensbereichen im letzten Jahr weiter ausgearbeitet und vorangetrieben. Im September haben wir beim nächsten Global Strike Day über unsere Fortschritte berichtet und waren dann mit dem ganzen Team auf der Straße.

Wir haben auch mit zwei Umweltschutzprojekten Kooperationen begonnen. Mit der “Over the Edge Farm” in Alentejo, Portugal, werden wir gemeinsam eine wirklich nachhaltige Korkernte aufbauen und dort zukünftig den Kork für unsere Schuhe gewinnen. Mit der “Wildlings Community” in der Serra da Estrela, Portugal, verbindet uns nicht nur der Name - wir wollen uns auch gemeinsam dafür einsetzen, dass die Eukalyptus-Monokultur in der Region langsam wieder einem natürlichen Mischwald weichen wird. Dies sind sehr große Ziele, die sich oft nicht schnell umsetzen lassen. Aber immerhin sind die Grundsteine gelegt und die ersten 20.000 Bäume, auch mit Wildlings finanzieller Hilfe und aktiver Unterstützung, gepflanzt worden.

Herausforderungen und Ausblick

Natürlich geht ein Jahr auch nicht ohne Tiefen vorbei. Im dynamischen Umfeld eines jungen, wachsenden Unternehmens, gibt es viele Herausforderungen, die man nicht immer mit Bravour meistert.

Nicht jeder kommt mit der besonderen Arbeitsweise bei Wildling zurecht, muss sich neu einfinden, geht unter in zu vielen Aufgaben oder wird unglücklich, weil die Bedürfnisse des Unternehmens, der eigenen Ansprüche und des Lebens neben der Arbeit nicht übereinstimmen. Nicht immer ist man rechtzeitig zur Seite, um die Weichen anders zu stellen, manchmal lässt es sich auch gar nicht vereinbaren. So hat Wildling im letzten Jahr eine wichtige und kritische Person im Team verloren und musste die Stelle neu besetzen.

Was uns besonders viel Frust bereitet, ist, wenn die Herausforderungen des Wachstums auch außerhalb von Wildling spürbar werden. So haben wir es im Sommer wegen Engpässen im Lager nicht geschafft, alle Bestellungen rechtzeitig zu versenden. Und im Herbst hatten wir wegen Ausfällen und Krankheit echte Probleme, die Retouren rechtzeitig zu bearbeiten. So etwas tut uns dann besonders leid, weil uns der Kundenservice sehr am Herzen liegt und wir euch nicht enttäuschen möchten. Eine kleine Entschuldigungskarte mildert dann vielleicht den Ärger nur wenig, kommt aber von Herzen.

Wir arbeiten hart daran, immer besser zu werden und auch solche Engpässe zukünftig professioneller in den Griff zu bekommen. Darum haben wir uns für das nächste Jahr vorgenommen, einige Arbeitsschritte im Lager zu automatisieren. In der Produktentwicklung könnt ihr euch auf neue Projekte freuen und Anfang des Jahres ist Wildling als Gewinner des German Accelerator erstmal drei Monate in New York.

Ich bin wahnsinnig gespannt darauf, was das neue Jahr alles bringen wird und hoffe sehr, dass unsere Wege sich, in welcher Form auch immer, kreuzen werden.

Jetzt wünsche ich euch aber erst einmal entspannte Feiertage mit euren Liebsten und einen guten Start in ein gesundes und glückliches 2020!


Anna

Eigentlich macht man das viel zu selten - einfach mal die vergangenen Monate Revue passieren zu lassen, rückwärts durch den Kalender zu blättern, sich an tolle, überraschende und anstrengende Momente zu erinnern und sich klar zu machen, wie viel man gemeinsam als Team im letzten Jahr bewegt hat.

Vor ziemlich genau vier Jahren haben wir mit klopfenden Herzen die allerersten Wildlinge an unsere Crowdfunder verschickt. Leider stark abfärbende Schuhe, wie sich später herausstellte, was unser Wildling Projekt fast beendet hätte, noch bevor es richtig starten konnte. Zum Glück haben unsere Kund_innen weiter an uns geglaubt und uns mit viel Herz durch diese Krise getragen, sonst könnte ich jetzt nicht auf ein weiteres unglaublich spannendes Jahr zurückblicken. Ein paar Highlights möchte ich gern mit euch teilen.

Das Rudel wächst

Im letzten Jahr ist unser Team stark gewachsen. Über 100 Wildling Mitarbeiter_innen arbeiten jetzt über ganz Deutschland verteilt an den unterschiedlichsten Aufgaben und Herausforderungen. Damit ein so großes Team und viele neue Leute in einer besonderen Unternehmenskultur zusammenwachsen und gemeinsam arbeiten können, hat unser People and Culture Team mit viel Arbeit und Leidenschaft die Bedingungen und die Umgebung geschaffen, die dies ermöglichen.

Seit Mitte des Jahres gibt es ein faires Gehaltskonzept, das dafür sorgt, dass vergleichbare Arbeit gleich bezahlt wird und dass es keine zu großen Unterschiede zwischen niedrigeren und höheren Gehältern gibt. Die Arbeit daran ist noch lange nicht abgeschlossen - “Fairness” ist ein komplexes Ziel - aber der erste Schritt ist getan und es fühlt sich gut an.

Um trotz der Remote-Arbeitsweise den persönlichen Kontakt nicht zu verlieren, treffen wir uns alle 6-8 Wochen persönlich. Dafür wurde ein Altbau im schönen Oberbergischen Land renoviert, in den wir im Frühling einziehen konnten. Dort befinden sich jetzt unser Firmenbüro und Tagungsräume, die auch einigen Teammitgliedern zur Übernachtung zur Verfügung stehen.

Hier haben wir im letzten Sommer auch unser erstes gemeinsames Sommerfest gefeiert und Erinnerungen geschaffen, an die sicher viele aus dem Team gern zurückdenken.


Neue Dinge ausprobieren

Um unseren Teammitgliedern weitere Orte zu bieten, an denen sie sich treffen können, haben wir uns ein neues Konzept überlegt: Einen Showroom mit Co-Working-Bereich. Vorne befindet sich ein Laden, in dem wir Kund_innen empfangen und beraten können und in dem man die neue Kollektion anprobieren und bestellen kann. In den hinteren Räumen ist  ein Arbeitsbereich, der allen Wildlingen zum Arbeiten, Treffen und Netzwerken zur Verfügung steht.

Der erste Showroom wurde im Juni in Köln eröffnet, im September folgte dann der zweite in Berlin. 

Nach fast drei Jahren Entwicklungsarbeit konnten wir 2019 endlich unser Strickschuhmodell, den Nebula, launchen: Ein ganz neuer Schuh, mit neuer Fertigungsweise und extrem leichtem Tragegefühl. Durch die Strick-Fertigung gibt es bei diesem Schuh quasi keinen Verschnitt und damit keine Materialverschwendung in der Produktion. Innen wird reine Merinowolle verstrickt - der Schuh kann dadurch barfuß getragen werden. Durch die Strickart passt er sich dem Fuß wie eine Socke an und nach unten ist er luftdurchlässig. Wir sind ziemlich begeistert und freuen uns schon darauf, diese Fertigungsweise weiterzuentwickeln und viele neue Wege damit zu beschreiten..


Mediale Aufmerksamkeit

Durch den Gründerpreis NRW Ende 2018 hat Wildling auch 2019 recht viel Aufmerksamkeit erhalten und dies hat uns viele interessante Begegnungen beschert.

Unter anderem war Daniel Aßmann bei uns zu Besuch und hat in Das Beste im Westen über Wildling berichtet. Auch die WDR-Lokalzeit hat einen schönen Bericht gesendet. Die tolle Community um Creative Mornings hat uns eingeladen, in der Kirche St. Michael in Köln einen Vortrag darüber zu halten, auf welchen Umwegen uns das Leben zu Wildling geführt hat. Und Frank Schlieder hat uns in seinem Podcast zur Gründung, Mut und Veränderung befragt.

Besonders gefreut hat uns auch, dass Wildling den KfW-Award für NRW gewonnen hat und wir sind sehr stolz darauf, dass unsere Schuhe mit dem German Design Award ausgezeichnet wurden. 


Aktiv sein und sich engagieren

2019 war ein Jahr, in dem wir uns sehr stark damit beschäftigt haben, welche gesellschaftliche Verantwortung man als Unternehmen trägt und wie man dieser am besten nachkommt. Es ist eine sehr große Frage, der man sich nur Schritt für Schritt nähern kann.


Auftakt für unsere Suche nach dem richtigen Weg war der Global Strike Day am 24. Mai. Zusammen mit Stephan Schaller vom CSCP Wuppertal, haben wir die wichtigsten Schritte auf dem Weg zu einer besseren Nachhaltigkeit erarbeitet und diese mit allen Unternehmensbereichen im letzten Jahr weiter ausgearbeitet und vorangetrieben. Im September haben wir beim nächsten Global Strike Day über unsere Fortschritte berichtet und waren dann mit dem ganzen Team auf der Straße.

Wir haben auch mit zwei Umweltschutzprojekten Kooperationen begonnen. Mit der “Over the Edge Farm” in Alentejo, Portugal, werden wir gemeinsam eine wirklich nachhaltige Korkernte aufbauen und dort zukünftig den Kork für unsere Schuhe gewinnen. Mit der “Wildlings Community” in der Serra da Estrela, Portugal, verbindet uns nicht nur der Name - wir wollen uns auch gemeinsam dafür einsetzen, dass die Eukalyptus-Monokultur in der Region langsam wieder einem natürlichen Mischwald weichen wird. Dies sind sehr große Ziele, die sich oft nicht schnell umsetzen lassen. Aber immerhin sind die Grundsteine gelegt und die ersten 20.000 Bäume, auch mit Wildlings finanzieller Hilfe und aktiver Unterstützung, gepflanzt worden.

Herausforderungen und Ausblick

Natürlich geht ein Jahr auch nicht ohne Tiefen vorbei. Im dynamischen Umfeld eines jungen, wachsenden Unternehmens, gibt es viele Herausforderungen, die man nicht immer mit Bravour meistert.

Nicht jeder kommt mit der besonderen Arbeitsweise bei Wildling zurecht, muss sich neu einfinden, geht unter in zu vielen Aufgaben oder wird unglücklich, weil die Bedürfnisse des Unternehmens, der eigenen Ansprüche und des Lebens neben der Arbeit nicht übereinstimmen. Nicht immer ist man rechtzeitig zur Seite, um die Weichen anders zu stellen, manchmal lässt es sich auch gar nicht vereinbaren. So hat Wildling im letzten Jahr eine wichtige und kritische Person im Team verloren und musste die Stelle neu besetzen.

Was uns besonders viel Frust bereitet, ist, wenn die Herausforderungen des Wachstums auch außerhalb von Wildling spürbar werden. So haben wir es im Sommer wegen Engpässen im Lager nicht geschafft, alle Bestellungen rechtzeitig zu versenden. Und im Herbst hatten wir wegen Ausfällen und Krankheit echte Probleme, die Retouren rechtzeitig zu bearbeiten. So etwas tut uns dann besonders leid, weil uns der Kundenservice sehr am Herzen liegt und wir euch nicht enttäuschen möchten. Eine kleine Entschuldigungskarte mildert dann vielleicht den Ärger nur wenig, kommt aber von Herzen.

Wir arbeiten hart daran, immer besser zu werden und auch solche Engpässe zukünftig professioneller in den Griff zu bekommen. Darum haben wir uns für das nächste Jahr vorgenommen, einige Arbeitsschritte im Lager zu automatisieren. In der Produktentwicklung könnt ihr euch auf neue Projekte freuen und Anfang des Jahres ist Wildling als Gewinner des German Accelerator erstmal drei Monate in New York.

Ich bin wahnsinnig gespannt darauf, was das neue Jahr alles bringen wird und hoffe sehr, dass unsere Wege sich, in welcher Form auch immer, kreuzen werden.

Jetzt wünsche ich euch aber erst einmal entspannte Feiertage mit euren Liebsten und einen guten Start in ein gesundes und glückliches 2020!


Anna