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Barfuß laufen ist gesund – das wissen wir spätestens, seit wir mit unseren Wildlingen zu passionierten Barfußschuh-Träger_innen geworden sind. Das Schönste daran: Man ist dem Boden so wunderbar nah.

Wenn die Tage wieder länger werden und die Temperaturen über die 15 Grad-Marke klettern, wird es auch wieder Zeit für die ersten Ausflüge ganz ohne Schuhe. Endlich ist es soweit: Die Barfuß-Saison geht wieder los! Barfuß zu Hause, barfuß im Urlaub und barfuß im Büro. Was meinst du, das hört sich doch traumhaft an, oder? Aber geht das auch so einfach? Und was gibt es dabei zu beachten?

Zunächst mal gilt: Hör am besten einfach auf dein Bauchgefühl. Erlaubt ist, was du dir selbst zutraust. Nicht jeder ist der Typ dafür, barfuß durch die Stadt zu gehen. Außerdem wagen wir auch zu behaupten: Es gibt Orte, an denen man nicht barfuß unterwegs sein möchte. Aber dafür gibt es ja auch Barfuß-Schuhe.

barfusslaufen-im-fruehlingBarfußlaufen fühlt sich gut an. Foto: Sandra Dienemann

Was ist dran am Trend Barfußlaufen?

Im Moment kann man überall über einen Trend zum Barfußlaufen lesen – aber ist das so richtig? Handelt es sich wirklich um eine Modeerscheinung oder ist in Wirklichkeit viel mehr dran? Eines ist sicher: Besonders der gesundheitliche Aspekt ist nicht zu verachten. Freiheit für die Füße also!

Gesunde Füße brauchen ab und zu frische Luft – das wusste schon Oma und schickte uns als Kinder barfuß in den Garten. Überzeugte Barfußläufer haben sich diese Devise zur Lebenseinstellung gemacht. Die meisten Menschen sind barfuß zu Hause unterwegs. Sobald sie nach Hause kommen, stellen sie ihre Schuhe ab und erfreuen sich der Bewegungsfreiheit, die ihre Zehen plötzlich haben. Es gibt keinen Grund, warum du dieses Gefühl nicht nach Herzenslust auch draußen auskosten solltest.

barfusslaufen-trendIst Barfußlaufen wirklich nur ein Trend? Foto: Sandra Dienemann

Übung macht den_die Meister_in – die Natur auf Barfußpfaden erforschen

Barfuß-Pfade werden immer beliebter. Man findet sie nicht nur in Kurorten und Wellness-Hotels, sondern auch in verschiedenen Parkanlagen und Naherholungsgebieten. Die Pfade sind kleine Strecken, die aus unterschiedlichsten Materialien zusammengesetzt sind. Es gibt Elemente aus Kopfsteinen, Lehm, Stroh, Schotter, Ziegeln, Sand, Gras und Mulch. Manche Barfußpfade ziehen sich kilometerweit durch die Landschaft, andere sind eher kurz. Einige sind mit zusätzlichen Stationen ausgestattet, an denen man balancieren üben kann, es gibt kleine Brücken oder Wasserstellen. Eines haben alle von ihnen gemeinsam: Sie sollen unsere Sinne schulen und unsere motorischen Fähigkeiten reizen.

Als Vorbereitung fürs sommerliche Barfußlaufen sind sie hervorragend geeignet. Du kannst dich dort langsam mit verschiedenen Böden vertraut machen und das Barfußgehen kennenlernen. Gleichzeitig werden deine Füße massiert und deine Durchblutung wird angeregt.

Schuhe barfuß tragen ist eine weitere Herangehensweise, die uns auf den Alltag ohne Socken und Sohlen vorbereiten kann. In Minimalschuhe (wir empfehlen dafür unser Lowcut Modell Tanuki) kann man besonders gut ohne Socken schlüpfen. Wichtig ist es hierbei, die Schuhe nicht zu fest zu zuknoten. Gegen Fußschweiß empfiehlt sich eine dünne Einlage.

barfusspfadeAuf Barfußpfaden kann man sich langsam ans Barfußlaufen herantasten.

Barfuß im Wald

Wer barfuß geht, geht achtsam durchs Leben. Wurzeln und Steine stehen im Gegensatz zu federndem Waldboden und sandigen Lichtungen. Feuchtes Moos unter den Füßen kühlt und Grashalme kitzeln an den Knöcheln. Geübte Barfuß-Wanderer zieht es dabei sogar in bergige Gebiete. Wenn du dich lieber erstmal langsam herantasten möchtest, kannst du dich einer geführten Barfuß-Tour anschließen. Sie werden inzwischen an einigen Orten angeboten.

Du kannst beruhigt sein: Die Angst, in Dinge zu treten, die man ungern an den Füßen kleben haben möchte, kennt jeder. Allerdings passiert es einem barfuß viel seltener, dass man zum Beispiel in die Hinterlassenschaften eines Hundes tappt, als mit dicken Schuhen - weil man von Haus aus schon viel vorsichtiger unterwegs ist.

Auch, was das Thema Hygiene insgesamt angeht, solltest du dir nicht allzu viele Sorgen machen. Überleg dir zum Beispiel mal, was du tagsüber so alles mit deinen Händen berührst: Türklinken, Haltestangen in Bussen und Bahnen und Geld - alles ist mit Bazillen und Viren bedeckt. Und was machst du dagegen?  Ganz genau: Hände waschen. Das klappt genauso gut mit den Füßen.

barfussschuheEinfach mal die Schuhe an einen Ast hängen und barfuß weitergehen. Foto: Urnaturaen

Barfuß-unterwegs-Kit

Bis die Füße brennen: Wenn du barfuß unterwegs bist, solltest du ein paar Dinge am besten immer dabei haben:

  • Ein Paar Wildlinge kannst du ganz klein zusammenrollen und in der Tasche verstauen. Für den Fall, dass du zwischendurch mal eine öffentliche Toilette aufsuchen musst, oder sich ungeplante Widrigkeiten ergeben, ist es äußerst sachdienlich, ein Paar Schuhe dabeizuhaben.
  • Pflaster, Desinfektionsmittel und Pinzette – falls du dir doch mal etwas eintreten solltest.
  • Ein feuchter Waschlappen in einer Brotdose ist praktisch, wenn du mal was an der Fußsohle hast, das da nicht hin soll.
  • Dem routiniertesten Barfußläufer passiert mitunter folgendes: Man sitzt gemütlich mit Freunden beim Picknick und plötzlich werden die Füße kalt. Das ist natürlich kein Grund, nach Hause zu gehen: Warme Socken wirken in diesem Moment Wunder.
  • Ein kleines Handtuch ist super, wenn du zwischendurch an einem Gewässer vorbeikommst und das dringende Bedürfnis verspürst, deine Füße hineinzutauchen.

wildlinge-kompaktEs ist immer gut, ein paar Wildlinge dabeizuhaben. Foto: Urnaturaen

Fußpflege für Barfußläufer

Nach einem langen Tag auf den bloßen Sohlen haben sich deine Füße eine Runde Pflege verdient. Zuerst geht es in ein warmes Fußbad. Als Zusatz eignet sich zum Beispiel Lavendelöl. Es neutralisiert und erfrischt. Etwas Seifenschaum zusätzlich weicht deine Haut an und bereitet sie auf die weitere Pflege vor. Besonders raue Hornhautstellen an Ballen und Ferse kannst du sanft mit einem Bimsstein massieren.

Nach dem Abtrocknen cremst du deine Füße mit einer reichhaltigen Körperbutter, Coldcreme oder Öl ein und legst sie anschließend für zehn Minuten hoch. Gemütliche Socken sorgen für angenehme Wärme und lassen die Pflege besser einziehen.

wildlinge-barfusslaufenNach dem Barfußlaufen haben sich die Füße Pflege verdient. Foto: Urnaturaen

Barfuß Sport machen

Wenn du nicht nur Barfußlaufen toll findest, sondern auch noch Sport liebst, möchtest du vermutlich am liebsten beides in Kombination ausüben. Bei einigen Sportarten wie Yoga, Pilates oder Kampfsport gehört es dazu, dass du vor dem Training dein Schuhwerk ablegst. Bei anderen wiederum sind Funktionsschuhe der Standard. Es gibt definitiv Sportarten, bei denen das auch absolut Sinn ergibt. Fragt man Rennradfahrer_innen, Fußballer_innen oder Balletttänzer_innen, werden sie mit Sicherheit nur sehr ungern auf ihre Schuhe verzichten. Sie gehören zu ihrer Grundausstattung einfach dazu. Allerdings gibt es auch zahlreiche Sportarten, die man sehr wohl barfuß oder in Minimalschuhen ausüben kann.

Wenn du im Fitnessstudio trainierst oder an Kursen teilnimmst, wirst du möglicherweise von Trainer_innen auf die „fehlende“ Fußbekleidung angesprochen und darauf hingewiesen, dass du selbst haften musst, falls es durch deine nackten  Füße zu einem Unfall kommen sollte. Wenn du barfuß joggen gehen möchtest, solltest du mit kleinen Schritten anfangen. Erst ein paar Meter auf der Tartanbahn, beim nächsten Mal ein paar mehr und so weiter. Irgendwann kann es dann auf die Strecke gehen.

Spätestens dort wirst du feststellen: Joggen ohne Schuhe ist etwas ganz anderes. Statt mit den Fersen aufzuprallen, belastet du deine Fußballen. Man spricht dabei auch von „Natural Running“, da es sich um die ursprüngliche Form des Rennens handelt, mit der sich unsere Vorfahren einst bewegt haben. Wenn dir komplett barfuß zu extrem ist, bist du mit Wildlingen auf jeden Fall gut beraten. Gründer Ran läuft seit Jahren Marathon in seinen Wilden.

Am liebsten immer barfuß gehen? Das gibt es zu beachten

Wenn du einmal angefangen hast mit dem Barfußlaufen, kann es schnell sein, dass du nicht mehr damit aufhören möchtest. Allerdings gibt es ein paar Dinge zu beachten. Aus Gründen der Verkehrssicherheit sollte man auf jeden Fall darauf verzichten, Barfuß Auto zu fahren. Im Falle eines Unfalls ohne Schuhe kann es dazu kommen, dass man die Schuld zugewiesen bekommt und die Versicherung die Kosten eines Schadens nicht übernimmt. Außerdem solltest du dich beispielsweise vor dem Besuch eines Museums erkundigen, ob es in Ordnung ist, wenn du die Ausstellungsräume ohne Schuhe betrittst. Selbiges gilt für Gotteshäuser. In manchen von ihnen ist es ausdrücklich erwünscht, die Schuhe vor dem Betreten abzulegen, in anderen gebührt es der Respekt, welche zu tragen.

Wenn du noch nicht so lange barfuß gehst, solltest du deinen Füßen ab und zu eine Pause gönnen. In der heutigen Zeit achten wir penibel darauf, immer schöne glatte Füße zu haben. Die schützende Hornhaut, die sich naturgemäß an unseren Füßen befindet, wird abgeschubbert und ist bei vielen nur noch hauchdünn. Wenn du nach einem Spaziergang rote Fußsohlen hast, solltest du auf das Warnsignal deines Körpers hören und deine Füße pfleglich behandeln. Du kannst die Dauer deiner Barfuß-Abenteuer nach und nach steigern und dich jedes Mal etwas weiter raus in die große weite Welt trauen.

barfusslaufen-kinderKinder laufen gerne barfuß.

Wildling Shoes empfiehlt Barfußlaufen - wie kann das sein?

Barfußlaufen ist die gesündeste Fortbewegungsart. Wildlinge sind die beste Alternative dazu. Sie kommen überall dort zum Einsatz, wo das Gehen mit bloßen Füßen nicht möglich ist. Beim Barfußlaufen genauso wie in Wildlingen wird deine natürliche Haltung gestärkt, deine Füße fühlen sich wohler und deinem Rücken geht es besser. Außerdem ist es gut für dein Gleichgewicht. Wenn du  Tipps zum Laufen in Barfußschuhen suchst und gerne wissen möchtest, was daran so gesund und wunderbar ist, findest du hier 10 Gründe für Barfußschuhe.

In diesem Sinne: Run Wild und genieße den Frühling in vollen Zügen!

Run Wild, Anna, Ran und die Wildlinge

Foto im Titel: Sandra Dienemann

Barfuß laufen ist gesund – das wissen wir spätestens, seit wir mit unseren Wildlingen zu passionierten Barfußschuh-Träger_innen geworden sind. Das Schönste daran: Man ist dem Boden so wunderbar nah.

Wenn die Tage wieder länger werden und die Temperaturen über die 15 Grad-Marke klettern, wird es auch wieder Zeit für die ersten Ausflüge ganz ohne Schuhe. Endlich ist es soweit: Die Barfuß-Saison geht wieder los! Barfuß zu Hause, barfuß im Urlaub und barfuß im Büro. Was meinst du, das hört sich doch traumhaft an, oder? Aber geht das auch so einfach? Und was gibt es dabei zu beachten?

Zunächst mal gilt: Hör am besten einfach auf dein Bauchgefühl. Erlaubt ist, was du dir selbst zutraust. Nicht jeder ist der Typ dafür, barfuß durch die Stadt zu gehen. Außerdem wagen wir auch zu behaupten: Es gibt Orte, an denen man nicht barfuß unterwegs sein möchte. Aber dafür gibt es ja auch Barfuß-Schuhe.

barfusslaufen-im-fruehlingBarfußlaufen fühlt sich gut an. Foto: Sandra Dienemann

Was ist dran am Trend Barfußlaufen?

Im Moment kann man überall über einen Trend zum Barfußlaufen lesen – aber ist das so richtig? Handelt es sich wirklich um eine Modeerscheinung oder ist in Wirklichkeit viel mehr dran? Eines ist sicher: Besonders der gesundheitliche Aspekt ist nicht zu verachten. Freiheit für die Füße also!

Gesunde Füße brauchen ab und zu frische Luft – das wusste schon Oma und schickte uns als Kinder barfuß in den Garten. Überzeugte Barfußläufer haben sich diese Devise zur Lebenseinstellung gemacht. Die meisten Menschen sind barfuß zu Hause unterwegs. Sobald sie nach Hause kommen, stellen sie ihre Schuhe ab und erfreuen sich der Bewegungsfreiheit, die ihre Zehen plötzlich haben. Es gibt keinen Grund, warum du dieses Gefühl nicht nach Herzenslust auch draußen auskosten solltest.

barfusslaufen-trendIst Barfußlaufen wirklich nur ein Trend? Foto: Sandra Dienemann

Übung macht den_die Meister_in – die Natur auf Barfußpfaden erforschen

Barfuß-Pfade werden immer beliebter. Man findet sie nicht nur in Kurorten und Wellness-Hotels, sondern auch in verschiedenen Parkanlagen und Naherholungsgebieten. Die Pfade sind kleine Strecken, die aus unterschiedlichsten Materialien zusammengesetzt sind. Es gibt Elemente aus Kopfsteinen, Lehm, Stroh, Schotter, Ziegeln, Sand, Gras und Mulch. Manche Barfußpfade ziehen sich kilometerweit durch die Landschaft, andere sind eher kurz. Einige sind mit zusätzlichen Stationen ausgestattet, an denen man balancieren üben kann, es gibt kleine Brücken oder Wasserstellen. Eines haben alle von ihnen gemeinsam: Sie sollen unsere Sinne schulen und unsere motorischen Fähigkeiten reizen.

Als Vorbereitung fürs sommerliche Barfußlaufen sind sie hervorragend geeignet. Du kannst dich dort langsam mit verschiedenen Böden vertraut machen und das Barfußgehen kennenlernen. Gleichzeitig werden deine Füße massiert und deine Durchblutung wird angeregt.

Schuhe barfuß tragen ist eine weitere Herangehensweise, die uns auf den Alltag ohne Socken und Sohlen vorbereiten kann. In Minimalschuhe (wir empfehlen dafür unser Lowcut Modell Tanuki) kann man besonders gut ohne Socken schlüpfen. Wichtig ist es hierbei, die Schuhe nicht zu fest zu zuknoten. Gegen Fußschweiß empfiehlt sich eine dünne Einlage.

barfusspfadeAuf Barfußpfaden kann man sich langsam ans Barfußlaufen herantasten.

Barfuß im Wald

Wer barfuß geht, geht achtsam durchs Leben. Wurzeln und Steine stehen im Gegensatz zu federndem Waldboden und sandigen Lichtungen. Feuchtes Moos unter den Füßen kühlt und Grashalme kitzeln an den Knöcheln. Geübte Barfuß-Wanderer zieht es dabei sogar in bergige Gebiete. Wenn du dich lieber erstmal langsam herantasten möchtest, kannst du dich einer geführten Barfuß-Tour anschließen. Sie werden inzwischen an einigen Orten angeboten.

Du kannst beruhigt sein: Die Angst, in Dinge zu treten, die man ungern an den Füßen kleben haben möchte, kennt jeder. Allerdings passiert es einem barfuß viel seltener, dass man zum Beispiel in die Hinterlassenschaften eines Hundes tappt, als mit dicken Schuhen - weil man von Haus aus schon viel vorsichtiger unterwegs ist.

Auch, was das Thema Hygiene insgesamt angeht, solltest du dir nicht allzu viele Sorgen machen. Überleg dir zum Beispiel mal, was du tagsüber so alles mit deinen Händen berührst: Türklinken, Haltestangen in Bussen und Bahnen und Geld - alles ist mit Bazillen und Viren bedeckt. Und was machst du dagegen?  Ganz genau: Hände waschen. Das klappt genauso gut mit den Füßen.

barfussschuheEinfach mal die Schuhe an einen Ast hängen und barfuß weitergehen. Foto: Urnaturaen

Barfuß-unterwegs-Kit

Bis die Füße brennen: Wenn du barfuß unterwegs bist, solltest du ein paar Dinge am besten immer dabei haben:

  • Ein Paar Wildlinge kannst du ganz klein zusammenrollen und in der Tasche verstauen. Für den Fall, dass du zwischendurch mal eine öffentliche Toilette aufsuchen musst, oder sich ungeplante Widrigkeiten ergeben, ist es äußerst sachdienlich, ein Paar Schuhe dabeizuhaben.
  • Pflaster, Desinfektionsmittel und Pinzette – falls du dir doch mal etwas eintreten solltest.
  • Ein feuchter Waschlappen in einer Brotdose ist praktisch, wenn du mal was an der Fußsohle hast, das da nicht hin soll.
  • Dem routiniertesten Barfußläufer passiert mitunter folgendes: Man sitzt gemütlich mit Freunden beim Picknick und plötzlich werden die Füße kalt. Das ist natürlich kein Grund, nach Hause zu gehen: Warme Socken wirken in diesem Moment Wunder.
  • Ein kleines Handtuch ist super, wenn du zwischendurch an einem Gewässer vorbeikommst und das dringende Bedürfnis verspürst, deine Füße hineinzutauchen.

wildlinge-kompaktEs ist immer gut, ein paar Wildlinge dabeizuhaben. Foto: Urnaturaen

Fußpflege für Barfußläufer

Nach einem langen Tag auf den bloßen Sohlen haben sich deine Füße eine Runde Pflege verdient. Zuerst geht es in ein warmes Fußbad. Als Zusatz eignet sich zum Beispiel Lavendelöl. Es neutralisiert und erfrischt. Etwas Seifenschaum zusätzlich weicht deine Haut an und bereitet sie auf die weitere Pflege vor. Besonders raue Hornhautstellen an Ballen und Ferse kannst du sanft mit einem Bimsstein massieren.

Nach dem Abtrocknen cremst du deine Füße mit einer reichhaltigen Körperbutter, Coldcreme oder Öl ein und legst sie anschließend für zehn Minuten hoch. Gemütliche Socken sorgen für angenehme Wärme und lassen die Pflege besser einziehen.

wildlinge-barfusslaufenNach dem Barfußlaufen haben sich die Füße Pflege verdient. Foto: Urnaturaen

Barfuß Sport machen

Wenn du nicht nur Barfußlaufen toll findest, sondern auch noch Sport liebst, möchtest du vermutlich am liebsten beides in Kombination ausüben. Bei einigen Sportarten wie Yoga, Pilates oder Kampfsport gehört es dazu, dass du vor dem Training dein Schuhwerk ablegst. Bei anderen wiederum sind Funktionsschuhe der Standard. Es gibt definitiv Sportarten, bei denen das auch absolut Sinn ergibt. Fragt man Rennradfahrer_innen, Fußballer_innen oder Balletttänzer_innen, werden sie mit Sicherheit nur sehr ungern auf ihre Schuhe verzichten. Sie gehören zu ihrer Grundausstattung einfach dazu. Allerdings gibt es auch zahlreiche Sportarten, die man sehr wohl barfuß oder in Minimalschuhen ausüben kann.

Wenn du im Fitnessstudio trainierst oder an Kursen teilnimmst, wirst du möglicherweise von Trainer_innen auf die „fehlende“ Fußbekleidung angesprochen und darauf hingewiesen, dass du selbst haften musst, falls es durch deine nackten  Füße zu einem Unfall kommen sollte. Wenn du barfuß joggen gehen möchtest, solltest du mit kleinen Schritten anfangen. Erst ein paar Meter auf der Tartanbahn, beim nächsten Mal ein paar mehr und so weiter. Irgendwann kann es dann auf die Strecke gehen.

Spätestens dort wirst du feststellen: Joggen ohne Schuhe ist etwas ganz anderes. Statt mit den Fersen aufzuprallen, belastet du deine Fußballen. Man spricht dabei auch von „Natural Running“, da es sich um die ursprüngliche Form des Rennens handelt, mit der sich unsere Vorfahren einst bewegt haben. Wenn dir komplett barfuß zu extrem ist, bist du mit Wildlingen auf jeden Fall gut beraten. Gründer Ran läuft seit Jahren Marathon in seinen Wilden.

Am liebsten immer barfuß gehen? Das gibt es zu beachten

Wenn du einmal angefangen hast mit dem Barfußlaufen, kann es schnell sein, dass du nicht mehr damit aufhören möchtest. Allerdings gibt es ein paar Dinge zu beachten. Aus Gründen der Verkehrssicherheit sollte man auf jeden Fall darauf verzichten, Barfuß Auto zu fahren. Im Falle eines Unfalls ohne Schuhe kann es dazu kommen, dass man die Schuld zugewiesen bekommt und die Versicherung die Kosten eines Schadens nicht übernimmt. Außerdem solltest du dich beispielsweise vor dem Besuch eines Museums erkundigen, ob es in Ordnung ist, wenn du die Ausstellungsräume ohne Schuhe betrittst. Selbiges gilt für Gotteshäuser. In manchen von ihnen ist es ausdrücklich erwünscht, die Schuhe vor dem Betreten abzulegen, in anderen gebührt es der Respekt, welche zu tragen.

Wenn du noch nicht so lange barfuß gehst, solltest du deinen Füßen ab und zu eine Pause gönnen. In der heutigen Zeit achten wir penibel darauf, immer schöne glatte Füße zu haben. Die schützende Hornhaut, die sich naturgemäß an unseren Füßen befindet, wird abgeschubbert und ist bei vielen nur noch hauchdünn. Wenn du nach einem Spaziergang rote Fußsohlen hast, solltest du auf das Warnsignal deines Körpers hören und deine Füße pfleglich behandeln. Du kannst die Dauer deiner Barfuß-Abenteuer nach und nach steigern und dich jedes Mal etwas weiter raus in die große weite Welt trauen.

barfusslaufen-kinderKinder laufen gerne barfuß.

Wildling Shoes empfiehlt Barfußlaufen - wie kann das sein?

Barfußlaufen ist die gesündeste Fortbewegungsart. Wildlinge sind die beste Alternative dazu. Sie kommen überall dort zum Einsatz, wo das Gehen mit bloßen Füßen nicht möglich ist. Beim Barfußlaufen genauso wie in Wildlingen wird deine natürliche Haltung gestärkt, deine Füße fühlen sich wohler und deinem Rücken geht es besser. Außerdem ist es gut für dein Gleichgewicht. Wenn du  Tipps zum Laufen in Barfußschuhen suchst und gerne wissen möchtest, was daran so gesund und wunderbar ist, findest du hier 10 Gründe für Barfußschuhe.

In diesem Sinne: Run Wild und genieße den Frühling in vollen Zügen!

Run Wild, Anna, Ran und die Wildlinge

Foto im Titel: Sandra Dienemann