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Schon seit der Gründungszeit von Wildling Shoes erfreut sich die Wildling Facebook Community großer Beliebtheit. Die Mitglieder tauschen sich dort untereinander aus und teilen Erfahrungen, Pflegetipps und Bilder.

Auch Annica Vetter ist Mitglied in dieser Gemeinschaft. Schon seit einiger Zeit sorgt sie in der Gruppe mit ihren tollen Vorher-Nachher-Bildern für Aufsehen: Sie hat ein Talent dafür, in die Jahre gekommene Wildlinge aufzuwerten. Außerdem wird sie nie müde, den anderen Wildling Fans Tipps zu geben. Wenn jemand mal nicht mehr weiter weiß, ist Annica die richtige Ansprechpartnerin. Wir finden, dass ihre Ideen zum Nachmachen anregen und haben ihr ein paar Fragen gestellt.

Wildling Shoes: Seit wann trägst du schon Wildlinge und wie bist du auf die Idee gekommen, sie aufzuarbeiten?

Annica Vetter: Mein erstes Paar Wildlinge habe ich - lass mich kurz nachsehen - am 25. November 2018 bestellt. Ich bin also noch gar nicht so lange dabei. Nach wenigen Wochen folgte das zweite Paar und so ging es dann schnell weiter. “Normale” Schuhe besitze ich gar keine mehr.

Auf die Idee mit der Reparatur bin ich gekommen, als ich ein wunderschönes und günstiges Paar Rotkäppchen bekommen habe. Ich war bereits die dritte Besitzerin und sie sahen auch dementsprechend aus. Wegwerfen war für mich keine Option, also fing ich an zu überlegen, was man da wohl machen könnte.


Diesen Wildlingen hat Annica ein neues Leben geschenkt. Foto: Annica Vetter privat

Wildling Shoes: Dinge zu reparieren, statt sie wegzuwerfen und durch neue zu ersetzen, ist sehr nachhaltig. Gibt es noch andere Dinge, die du tust, um noch nachhaltiger zu leben?

Annica Vetter: Ach, so dies und das. Den größten Teil meiner Kleidung kaufe ich auf dem Flohmarkt und allgemein versuche ich wenig wegzuwerfen. Außerdem verzichte ich auf den Konsum von Fleisch.

“Das Wildling Fieber hat mich gepackt”

Wildling Shoes: Du klebst und reparierst die Wildlinge nicht nur, du bemalst sie auch. Dabei entstehen ganz wunderbare Kunstwerke. Arbeitest du als Designerin oder hast du einfach eine besonders ausgeprägte künstlerische Ader?

Annica Vetter: Oh, vielen lieben Dank! In meinem “eigentlichen” Leben bin ich Heilerziehungspflegerin im dritten Ausbildungsjahr. Für viele Menschen mit Beeinträchtigung sind Barfußschuhe ein wahrer Segen und ich hoffe sehr, dass ich ihnen in Zukunft auch bei der Arbeit immer häufiger begegnen werde.

Nachdem ich das erste Paar Wildlinge geflickt und gefärbt hatte, (was wirklich noch ein wenig dürftig aussah) hat mich das Fieber gepackt. So ergatterte ich weitere abgerockte Wildlinge und das Ganze nahm irgendwie seinen Lauf.


Von überflüssigen Färberesten befreit und aufgefrischt. Jetzt sind sie wieder schön. Foto: Annica Vetter privat

Wildling Shoes: Hand auf’s Herz - was können wir in Zukunft deiner Meinung nach noch besser machen?

Annica Vetter: Oh ich bin sehr zufrieden! Meine Schuhe halten allerhand aus und sind bei kleinen “Problemchen” schnell und einfach geflickt.

Die Community wünscht sich wohl ein anderes Material für den Patch, bei mir selbst nutzt er sich gar nicht ab. Alles was ich mir noch wünsche, ist ein grünes Modell, aber das hat ja nichts mit “besser machen” zu tun.

Ihr geht wirklich super auf die Wünsche eurer Kunden ein und deshalb bin ich sehr zuversichtlich, auch irgendwann ein Paar grüne Wildlinge zu bekommen. Was ich echt toll fand, war als ihr dem Ruf nach Tauben für große Füße und Tanuki in den Größen 47 und 48 nachgegangen seid.

“Nadel, Faden und Kleber sollte man immer im Haus haben”

Wildling Shoes: Thema Upcycling: Was sind die wichtigsten Werkzeuge, die man immer im Haus haben sollte? Du hattest mal so ein tolles "Erste-Hilfe-Set" gepostet.

Annica Vetter: Freesole Kleber, Nadel und Faden, dünnes (Kunst-)Leder und Sekundenkleber. Damit habe ich bisher alles wieder hinbekommen. Wenn die Wildlinge zusätzlich auch wieder richtig schön werden sollen, gibt es noch tausend weitere Dinge, die man nutzen kann.


Annicas "Erste-Hilfe-Set". Foto: Annica Vetter privat

Wildling Shoes: Hast du einen besonderen Tipp für andere Wildling Träger_innen?

Annica Vetter: Ja, ich würde meinen Schuhen immer eine zweite Chance geben, wenn etwas nicht mehr ganz neu aussieht. Zum Beispiel kann man die Sohlen wirklich wunderbar kleben. Ich weiß, manche mögen das nicht, aber so kann man seinen Wildlingen ganz leicht ein zweites Leben schenken.

Wildling Shoes: Was unterscheidet Wildling Shoes für dich von anderen Schuhmarken und welche sind deine liebsten Wildlinge?

Annica Vetter: Ich finde die Gründungsgeschichte einfach wundervoll! Durch den Nachhaltigkeitsgedanken hebt sich Wildling in meinen Augen sehr von anderen Marken ab. Ganz abgesehen davon mag ich die Optik und das Laufgefühl in den Schuhen wirklich sehr!

Die Frage mit den Lieblings Wildlingen  ist wirklich nicht leicht zu beantworten, da muss ich jetzt einfach mehrere nennen. Im Sommer sind es wohl meine Silberfüchse, im Winter die Falken und für alles dazwischen sind es meine ersten Wildlinge: die Rosenrot.

“Meine größte Motivation sind die Stimmen aus der Community”

Wildling Shoes: Du bist überaus kreativ. Was motiviert dich am meisten? Wie kommst du auf neue Design-Ideen?

Annica Vetter: Dankeschön! Am meisten motivieren mich die Stimmen aus der Community. Es ist schön, positives Feedback zu bekommen und auch mal Kritik zu lesen. Am schönsten ist es aber, dass meine Mama sich freut. Ich habe ihre komplett abgelaufenen Kitze in wochenlanger Arbeit für sie schön gemacht und sie trägt sie deshalb auch mit Stolz.

Wenn ich ein abgerocktes Paar kaufe oder von lieben Menschen zum “fit machen” übergeben bekomme, sehe ich einfach sofort, was ich wie retten kann. So hatte ich zum Beispiel Lämmer und Otter, die Bügelbilder brauchten, um kleine Löcher zu verdecken. Neue Design-Ideen in dem Sinne habe ich also eigentlich gar nicht.

Wildling Shoes: Danke für das Interview!

Run wild & kreativ!

Anna, Ran & die Wildlinge

Wer neugierig geworden ist und gerne mal in der Wildling Facebook-Community vorbeischauen möchte, findet sie hier.

Schon seit der Gründungszeit von Wildling Shoes erfreut sich die Wildling Facebook Community großer Beliebtheit. Die Mitglieder tauschen sich dort untereinander aus und teilen Erfahrungen, Pflegetipps und Bilder.

Auch Annica Vetter ist Mitglied in dieser Gemeinschaft. Schon seit einiger Zeit sorgt sie in der Gruppe mit ihren tollen Vorher-Nachher-Bildern für Aufsehen: Sie hat ein Talent dafür, in die Jahre gekommene Wildlinge aufzuwerten. Außerdem wird sie nie müde, den anderen Wildling Fans Tipps zu geben. Wenn jemand mal nicht mehr weiter weiß, ist Annica die richtige Ansprechpartnerin. Wir finden, dass ihre Ideen zum Nachmachen anregen und haben ihr ein paar Fragen gestellt.

Wildling Shoes: Seit wann trägst du schon Wildlinge und wie bist du auf die Idee gekommen, sie aufzuarbeiten?

Annica Vetter: Mein erstes Paar Wildlinge habe ich - lass mich kurz nachsehen - am 25. November 2018 bestellt. Ich bin also noch gar nicht so lange dabei. Nach wenigen Wochen folgte das zweite Paar und so ging es dann schnell weiter. “Normale” Schuhe besitze ich gar keine mehr.

Auf die Idee mit der Reparatur bin ich gekommen, als ich ein wunderschönes und günstiges Paar Rotkäppchen bekommen habe. Ich war bereits die dritte Besitzerin und sie sahen auch dementsprechend aus. Wegwerfen war für mich keine Option, also fing ich an zu überlegen, was man da wohl machen könnte.


Diesen Wildlingen hat Annica ein neues Leben geschenkt. Foto: Annica Vetter privat

Wildling Shoes: Dinge zu reparieren, statt sie wegzuwerfen und durch neue zu ersetzen, ist sehr nachhaltig. Gibt es noch andere Dinge, die du tust, um noch nachhaltiger zu leben?

Annica Vetter: Ach, so dies und das. Den größten Teil meiner Kleidung kaufe ich auf dem Flohmarkt und allgemein versuche ich wenig wegzuwerfen. Außerdem verzichte ich auf den Konsum von Fleisch.

“Das Wildling Fieber hat mich gepackt”

Wildling Shoes: Du klebst und reparierst die Wildlinge nicht nur, du bemalst sie auch. Dabei entstehen ganz wunderbare Kunstwerke. Arbeitest du als Designerin oder hast du einfach eine besonders ausgeprägte künstlerische Ader?

Annica Vetter: Oh, vielen lieben Dank! In meinem “eigentlichen” Leben bin ich Heilerziehungspflegerin im dritten Ausbildungsjahr. Für viele Menschen mit Beeinträchtigung sind Barfußschuhe ein wahrer Segen und ich hoffe sehr, dass ich ihnen in Zukunft auch bei der Arbeit immer häufiger begegnen werde.

Nachdem ich das erste Paar Wildlinge geflickt und gefärbt hatte, (was wirklich noch ein wenig dürftig aussah) hat mich das Fieber gepackt. So ergatterte ich weitere abgerockte Wildlinge und das Ganze nahm irgendwie seinen Lauf.


Von überflüssigen Färberesten befreit und aufgefrischt. Jetzt sind sie wieder schön. Foto: Annica Vetter privat

Wildling Shoes: Hand auf’s Herz - was können wir in Zukunft deiner Meinung nach noch besser machen?

Annica Vetter: Oh ich bin sehr zufrieden! Meine Schuhe halten allerhand aus und sind bei kleinen “Problemchen” schnell und einfach geflickt.

Die Community wünscht sich wohl ein anderes Material für den Patch, bei mir selbst nutzt er sich gar nicht ab. Alles was ich mir noch wünsche, ist ein grünes Modell, aber das hat ja nichts mit “besser machen” zu tun.

Ihr geht wirklich super auf die Wünsche eurer Kunden ein und deshalb bin ich sehr zuversichtlich, auch irgendwann ein Paar grüne Wildlinge zu bekommen. Was ich echt toll fand, war als ihr dem Ruf nach Tauben für große Füße und Tanuki in den Größen 47 und 48 nachgegangen seid.

“Nadel, Faden und Kleber sollte man immer im Haus haben”

Wildling Shoes: Thema Upcycling: Was sind die wichtigsten Werkzeuge, die man immer im Haus haben sollte? Du hattest mal so ein tolles "Erste-Hilfe-Set" gepostet.

Annica Vetter: Freesole Kleber, Nadel und Faden, dünnes (Kunst-)Leder und Sekundenkleber. Damit habe ich bisher alles wieder hinbekommen. Wenn die Wildlinge zusätzlich auch wieder richtig schön werden sollen, gibt es noch tausend weitere Dinge, die man nutzen kann.


Annicas "Erste-Hilfe-Set". Foto: Annica Vetter privat

Wildling Shoes: Hast du einen besonderen Tipp für andere Wildling Träger_innen?

Annica Vetter: Ja, ich würde meinen Schuhen immer eine zweite Chance geben, wenn etwas nicht mehr ganz neu aussieht. Zum Beispiel kann man die Sohlen wirklich wunderbar kleben. Ich weiß, manche mögen das nicht, aber so kann man seinen Wildlingen ganz leicht ein zweites Leben schenken.

Wildling Shoes: Was unterscheidet Wildling Shoes für dich von anderen Schuhmarken und welche sind deine liebsten Wildlinge?

Annica Vetter: Ich finde die Gründungsgeschichte einfach wundervoll! Durch den Nachhaltigkeitsgedanken hebt sich Wildling in meinen Augen sehr von anderen Marken ab. Ganz abgesehen davon mag ich die Optik und das Laufgefühl in den Schuhen wirklich sehr!

Die Frage mit den Lieblings Wildlingen  ist wirklich nicht leicht zu beantworten, da muss ich jetzt einfach mehrere nennen. Im Sommer sind es wohl meine Silberfüchse, im Winter die Falken und für alles dazwischen sind es meine ersten Wildlinge: die Rosenrot.

“Meine größte Motivation sind die Stimmen aus der Community”

Wildling Shoes: Du bist überaus kreativ. Was motiviert dich am meisten? Wie kommst du auf neue Design-Ideen?

Annica Vetter: Dankeschön! Am meisten motivieren mich die Stimmen aus der Community. Es ist schön, positives Feedback zu bekommen und auch mal Kritik zu lesen. Am schönsten ist es aber, dass meine Mama sich freut. Ich habe ihre komplett abgelaufenen Kitze in wochenlanger Arbeit für sie schön gemacht und sie trägt sie deshalb auch mit Stolz.

Wenn ich ein abgerocktes Paar kaufe oder von lieben Menschen zum “fit machen” übergeben bekomme, sehe ich einfach sofort, was ich wie retten kann. So hatte ich zum Beispiel Lämmer und Otter, die Bügelbilder brauchten, um kleine Löcher zu verdecken. Neue Design-Ideen in dem Sinne habe ich also eigentlich gar nicht.

Wildling Shoes: Danke für das Interview!

Run wild & kreativ!

Anna, Ran & die Wildlinge

Wer neugierig geworden ist und gerne mal in der Wildling Facebook-Community vorbeischauen möchte, findet sie hier.