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Training neu gedacht: Bewegung mit Corvy

Alles begann mit einer Begegnung am Waldrand vor etwa anderthalb Jahren: Ran, Mitgründer des Wildling Shoes Fuchsbaus und Jan, Gründer vonCorvy, liefen sich dort buchstäblich beim Joggen über die Füße. Beide fanden das Gegenüber auf Anhieb sympathisch und beschlossen, in Kontakt zu bleiben.


Schließlich wurden Gespräche geführt, sich kennengelernt und geträumt sowie neue Projektideen ausgeheckt, bis es dann Anfang diesen Jahres so richtig losging.


Jan nutzte nach einem kreativen Ideenaustausch mit Anna die Gelegenheit und entwickelte ein ganz besonderes Bewegungsprogramm, das auf die Bedürfnisse und dynamischen Rahmenbedingungen des Fuchsbaus ausgelegt ist. Neben einem Workshop fürs körperlich aktive Lagerteam entstand ein Programm, das auf die überwiegend dezentral erfolgende Arbeit der Mitarbeiter_innen im Home Office ausgelegt ist und den Gedanken vonremote work ernst nimmt. Die Herausforderung war, den für den bei Wildling geltenden Leitgedanken“gemeinsam von überall”, auch bei der Idee des kollektiven Bewegungsprogramms umzusetzen.


Denn natürlich bringt die Möglichkeit im Home Office zu arbeiten einige Vorteile mit sich. Doch von zu Hause, am Rechner, zwischen Alltag und/oder Familie immer auch auf die eigene körperliche Bewegung zu achten, fällt Menschen unterschiedlich leicht. Das von Jan entwickelte Bewegungsprogramm hat zum Ziel, allen Mitgliedern aus dem Team einen Rahmen zu bieten, innerhalb dessen körperliche Bewegung, mentale Ausgeglichenheit und Wohlbefinden ermöglicht werden können.


Das Pilotprojekt zu diesem Programm ist in den vergangenen sechs Wochen mit einem Teil des Fuchsbaus umgesetzt und mit sehr positivem Feedback beendet worden. Daher verwundert es nicht, dass letzte Woche das erste fuchsbauweite 20 minütige Bewegungstraining mit Jan stattfand und wir ihn an dieser Stelle etwas näher vorstellen wollen. Vielen Dank, Jan, für die Einblicke in dein Leben, deine Motivation und diese Zusammenarbeit. 

 

BEWEGUNG FÜR ALLE

 

Hallo, ich bin Jan, 32 Jahre alt und habe 2014 das UnternehmenCORVY mit dem Grundsatz gegründet, allen Menschen - egal welchen Alters oder welche Eigenschaften und Voraussetzungen sie zum Training mitbringen - ein individuelles sportliches Training zu ermöglichen. Keine_r soll beim Sport ausgegrenzt werden. Es soll kein Leistungsgedanke zum Maßstab gesetzt werden, bei dem sich Einzelne durch Trainingsstunden quälen und bei dem es um eine rein quantitative Übungsausführung geht.

 


Foto: Corvy

 

Wohlbefinden durch Sport


Vielmehr ist es mir ein Anliegen, das Wohlbefinden durch den Sport und die damit einhergehende Haltungsänderung zu steigern. Es geht mir darum, eine neue Leitidee des Sports zu etablieren, die das ganzheitliche Wohlbefinden fokussiert. Durch gezielte und fachkundig angeleitete Übungen werden Verspannungspunkte gelöst, Muskeln sowie Bindegewebe zielgerichtet aufgebaut und die Haltung nachhaltig verbessert. 


RECOVERY

Die wichtigste Grundlage dieses Konzeptes bildet dabei das sogenannte RECOVERY, eine Haltungs- und Ganganalyse, die bei jedem Kunden durchgeführt wird, um den jeweiligen IST-Zustand festzuhalten. So kann eine zielgerichtete Muskelentspannung eingeleitet und auf deren Basis das funktionale Training initiiert werden.

 

Ein Bad im eiskalten See

 

Was war das Wildeste, was du je gemacht hast, bei dem du dich zuletzt wild und frei gefühlt hast?


Das Wildeste, was ich mal gemacht habe, war die #Coldlakechallenge, die ich im Dezember 2019 durchgeführt habe. Damals war ich 1,5 Minuten im kalten See schwimmen, habe alles um mich herum vergessen und mich wirklich frei gefühlt. Dieses Gefühl der Freiheit wollte ich auch an andere weitergeben und habe deshalb die Challenge ins Leben gerufen.

Wichtig ist, dass man sich auf das Baden im kalten See vorbereitet, mit kalten Duscheinheiten und gezieltem Atemtraining. Ich dusche nun schon seit drei Jahren kalt und bin begeistert von dem positiven Effekt auf das Immunsystem.

 

Einfach mal machen, ohne Anspruch auf Perfektion

 

Welche kindlichen Eigenschaften hast du dir bis heute bewahrt?


Was mich an kindlichem Verhalten so fasziniert, ist die Unbefangenheit: Einfach mal machen, ohne sich vorher 1000 Gedanken über das eigene Handeln zu machen. Dieses Gefühl kenne ich noch aus meiner Kindheit: die Freiheit, das Sorgenlose und der Gedanke, dass ich alles schaffen kann. Man spürt einen ungeheuren Tatendrang und diese besondere Unbefangenheit.


Auch im Erwachsenenalter kann ich diese Unbefangenheit für mich erhalten, wenn ich mich wohlfühle und entspannt bin. Ich persönlich spüre sie bei meiner Arbeit mit Menschen. Hier fühle ich mich wohl und kann unbefangen sein. Es geht nicht darum, dass immer alles perfekt läuft, sondern dass sich jeder zunächst einmal wohlfühlt.

 

Einzigartigkeit vor der Haustür

 

Was wünschst du dir für eine nachhaltige Zukunft?


Für eine nachhaltige Zukunft wünsche ich mir, dass zunächst einmal jeder bei sich anfängt.

Es sind die kleinen Dinge, die viel verändern können, ob es der extrem hohe Medienkonsum in unserer Gesellschaft ist, der Mülleimer ohne Plastiktüte oder auch der Verzicht auf ein Auto oder auf den Kaffee im Pappbecher …


Ich wünsche mir einen bewussten Fleischkonsum sowie das Zurückgreifen auf saisonale und regionale Kost. Nachhaltigkeit sollte bei jeder/m im Alltag anfangen.

Unsere Natur, mit allem was dazugehört, ist so unglaublich vielfältig und schön, wir müssen sie wieder wahrnehmen. Dazu braucht es keine weite Reise, die Einzigartigkeit liegt vor unserer Haustür.

 


Foto: Corvy


Freiheitliches Denken und Spüren in einem Paar Schuhe

 

Welche Erfahrungen hast du mit Wildlingen bislang gemacht?


Das Tragen von Minimalschuhen hat mein Leben schon vor über sechs Jahren verändert. Seitdem trainiere ich beim Sport entweder mit diesen Schuhen oder direkt barfuß. Allerdings gab es nie einen Schuh, der mir so gut gefallen hat, dass ich ihn auch in der Freizeit angezogen hätte, bis ich auf die Wildlinge aufmerksam geworden bin.


Als ich diesen Minimalschuh das erste Mal anhatte, musste ich mich erst an die Breite des vorderen Fußteils gewöhnen, ebenso an den dadurch gewonnenen Spielraum, der im Schuh entsteht. Mittlerweile ist es genau das, was ich so zu schätzen weiß. 

Das Beispiel zeigt, wie sehr wir durch modisch-gesellschaftliche Kleiderkonventionen geprägt sind, die nicht immer gesund sind, sondern oftmals unserem Körper und Wohlbefinden schaden. Wildling hat es geschafft, genau dieses Bewusstsein eines freiheitlichen Denkens zu etablieren und in diesen wilden Schuhmodellen zu verwirklichen.


Die anderen Schuhe, die es so auf dem Markt gibt, sehen für mich mittlerweile verdammt schmal aus. Wie kleine Särge, in die die Füße hineingequetscht werden. Die Füße verändern ihre Form und werden schmal, obwohl sie es von Natur aus gar nicht sind.


Aber das Erstaunliche für mich ist, dass sich der Fuß durch die Wildling Minimalschuhe wieder zurückbildet, er wird breiter, die Zehen kleben nicht mehr aneinander und ich spüre mehr. Manchmal sieht man auch als Trainer das Offensichtliche nicht: Was bringt es, barfuß zu trainieren, wenn man sich im Alltag wieder in ein enges Schuhwerk drückt. Zwar habe ich auf einen Schuh ohne Sprengung geachtet, aber die Zehen wurden gequetscht und das Feedback zum Untergrund, auf dem ich mich fortbewegte, war kaum vorhanden. Heute gibt mir mein Wildling das ultimative Feedback im Alltag.


Wer in diesen Zeiten nicht im Fitnesstudio trainieren kann, auf die Fahrt mit dem Rad ins Büro verzichten muss und nicht im HomeOffice versumpfen möchte, der findet aufJan’s Website und auf seinenSocial Media Kanälen mit Sicherheit alternative Bewegungsangebote wie das Online-Training oder das Home-Office-Programm.

 

 

Titelfoto: Corvy

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