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Einige der schönsten und gesündesten Beschäftigungen sind nahezu kostenlos: Gehen, zum Beispiel. Also Laufen im Sinne von spazieren gehen, eine Strecke - gemütlich - von A nach B zu Fuß zurücklegen. Schön, weil man dabei selbst das Tempo bestimmen kann, die Augen die Gegend in Ruhe erkunden können und alle Sinne beansprucht werden: Wie klingt der Ort, durch den wir gehen, hören wir Vogelgezwitscher oder Kirchenglocken? Das Rauschen eines Flusses. Wir laufen über Waldwege oder Kopfsteinpflaster und passen unseren Gang dem Untergrund an. 

Und gesund, weil - ja, muss man die gesundheitlichen Vorteile des Gehens noch betonen? Wir regen unseren Kreislauf an und bringen den ganzen Körper in Bewegung. Und bewegen wir unseren Körper, dann bewegt sich meist auch was im Kopf: nicht umsonst sagen viele Dichter und Denker_innen, die besten Einfälle hätten sie beim Spazierengehen! Die Stimmung hebt sich mit unserem Puls und oft kommt anschließend nicht nur unser Körper, sondern auch unser Geist wieder zur Ruhe. 

Dennoch vergessen wir diese Vorzüge im Alltag. Das Auto erlaubt uns, effektiver unsere Wege zurück zu legen und oft steht eben die Zeitersparnis im Vordergrund und nicht der Weg selber.

Andererseits wird inzwischen das Auto immer öfter für kürzere Strecken genutzt, auch da, wo ein Fußweg eigentlich sinnvoller und machbar wäre. Das führt zu überfüllten Innenstädten, zu mehrspurigen Straßen in sonst sehr schönen Städten und immer öfter auch zu Bewegungsmangel bei einzelnen. 

Viele Initiativen bemühen sich, Menschen wieder öfter zum Zufußgehen zu bewegen.

Das funktioniert natürlich nicht, wenn man einfach die Vorteile des Zufußgehens benennt, denn die sind vielen ja bekannt. Darum haben einige Projekte einen Ansatz probiert, der Spielelemente und unterhaltsame Erlebnisse kombiniert. 

Das Projekt Walk Your City

Ein Projektteam, bestehend aus den Akteuren der yVerkehrsplanung, der Karl-Franzens-Universität Graz, der Donau-Universität Krems, ovos media und MANAGERIE e.U. - arbeitet an dem vom österreichischen Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie geförderten Projekt Walk Your City.

Bei diesem Projekt, das von Wildling Shoes unterstützt wird, geht es darum, wieder mehr Bürger_innen zum Gehen zu motivieren und entsprechende Räume zurückzugewinnen.


Yannic und Luca sind Anfang Oktober in die österreichische Stadt Graz gefahren, um mit der App Time2Walk, einem Kernstück des Projekts, die Stadt zu erleben. Graz birgt viele kleine, verwinkelte Gassen und wunderschöne Plätze, die das Spazieren und Schlendern zu einem Genuss machen. So lädt etwa der Schloßberg mit dem berühmten Grazer Uhrturm und einem herrlichen Ausblick über die Stadt und das umliegende Hügelland zur Entdeckung auf flinken Pfoten geradezu ein.

Dieses Fußgänger freundliche Umfeld bietet eine perfekte Grundlage dafür, die Einwohner_innen und Besucher_innen von Graz wieder mehr zum Zufußgehen anzuregen. Das Projekt Walk Your City setzt genau hier an.

Gemeinsam mit Constantin, einem Mitarbeiter des Projekts sind Yannic und Luca in Graz gewandert, haben den Schloßberg und das Mur-Ufer erforscht und dabei Time2Walk als Zeitmaschine genutzt. Die App verfolgt nämlich einen spielerischen Ansatz und beginnt mit einer Reise in die Zukunft:

Die App “Time2Walk”

2084 steckt Graz in einer massiven Umweltkrise und ist kaum mehr bewohnbar. Die Luft ist verpestet, Smog so weit das Auge reicht … Die Stadt Graz hat nämlich durch ihre Verkehrspolitik jahrelang dafür gesorgt, dass die Stadt für Autos weitaus attraktiver war als für Fußgänger_innen. Straßen wurden ausgebaut, Fußwege und Begrünung immer mehr verdrängt. Im Gegensatz zur breiten Bevölkerung hat die Wissenschaftlerin Dr.in Johanna Josie Johntal (kurz Jojo) das Problem schon früh erkannt. Doch niemand wollte auf ihre Warnungen hören – bis es eines Tages zu spät war… Jojo beschloss das Problem anders zu lösen: Basierend auf der Entdeckung der digitalen Raum-Zeit-Krümmung baute sie eine Maschine und schickte sie in Form der Time2Walk App in die Vergangenheit. Damit will sie das Mobilitätsverhalten der Grazer_innen im Jahre 2019 beeinflussen und diese vor allem dazu bewegen, mehr zu Fuß zu gehen und Zufußgehen langfristig zum Trend zu machen. So soll die Zukunft von Graz gerettet werden, ganz nach Jojos Motto: 

“Wie beginnt man als einzelne Person die Welt zu retten? Schritt für Schritt!”

Flankiert wird die App von verschiedenen Offline-Standorten und -Aktionen in der Stadt, wie Straßenspielen, Tanzevents, Fußyoga, Silly Walks, informellen Gesprächen, Infopunkten mit Daten über den Fußgängerverkehr und einer analogen Karte. So wird das gemeinschaftliche Spazieren durch die Stadt zu einem Event. 

Im September und Oktober haben auf diese Weise viele Grazer_innen ihre Stadt neu kennen gelernt, dabei andere Bürger_innen getroffen und bis Ende Oktober 10.385 Kilometer zurückgelegt. Das entspricht der Länge der transsibirischen Eisenbahn! Nächstes Ziel ist es, den Erdumfang zu erlaufen.

Was haltet ihr von solch spielerischen Ansätzen? Haben euch Apps (Geocaching, PokemonGo…) schon mal motiviert, mehr Wege zu Fuß zurück zu legen?

Welche Highlights eurer Stadt könnt ihr für eine Erkundung zu Fuß empfehlen?

Walk and run wild!

Anna, Ran & Team Wildling

Einige der schönsten und gesündesten Beschäftigungen sind nahezu kostenlos: Gehen, zum Beispiel. Also Laufen im Sinne von spazieren gehen, eine Strecke - gemütlich - von A nach B zu Fuß zurücklegen. Schön, weil man dabei selbst das Tempo bestimmen kann, die Augen die Gegend in Ruhe erkunden können und alle Sinne beansprucht werden: Wie klingt der Ort, durch den wir gehen, hören wir Vogelgezwitscher oder Kirchenglocken? Das Rauschen eines Flusses. Wir laufen über Waldwege oder Kopfsteinpflaster und passen unseren Gang dem Untergrund an. 

Und gesund, weil - ja, muss man die gesundheitlichen Vorteile des Gehens noch betonen? Wir regen unseren Kreislauf an und bringen den ganzen Körper in Bewegung. Und bewegen wir unseren Körper, dann bewegt sich meist auch was im Kopf: nicht umsonst sagen viele Dichter und Denker_innen, die besten Einfälle hätten sie beim Spazierengehen! Die Stimmung hebt sich mit unserem Puls und oft kommt anschließend nicht nur unser Körper, sondern auch unser Geist wieder zur Ruhe. 

Dennoch vergessen wir diese Vorzüge im Alltag. Das Auto erlaubt uns, effektiver unsere Wege zurück zu legen und oft steht eben die Zeitersparnis im Vordergrund und nicht der Weg selber.

Andererseits wird inzwischen das Auto immer öfter für kürzere Strecken genutzt, auch da, wo ein Fußweg eigentlich sinnvoller und machbar wäre. Das führt zu überfüllten Innenstädten, zu mehrspurigen Straßen in sonst sehr schönen Städten und immer öfter auch zu Bewegungsmangel bei einzelnen. 

Viele Initiativen bemühen sich, Menschen wieder öfter zum Zufußgehen zu bewegen.

Das funktioniert natürlich nicht, wenn man einfach die Vorteile des Zufußgehens benennt, denn die sind vielen ja bekannt. Darum haben einige Projekte einen Ansatz probiert, der Spielelemente und unterhaltsame Erlebnisse kombiniert. 

Das Projekt Walk Your City

Ein Projektteam, bestehend aus den Akteuren der yVerkehrsplanung, der Karl-Franzens-Universität Graz, der Donau-Universität Krems, ovos media und MANAGERIE e.U. - arbeitet an dem vom österreichischen Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie geförderten Projekt Walk Your City.

Bei diesem Projekt, das von Wildling Shoes unterstützt wird, geht es darum, wieder mehr Bürger_innen zum Gehen zu motivieren und entsprechende Räume zurückzugewinnen.


Yannic und Luca sind Anfang Oktober in die österreichische Stadt Graz gefahren, um mit der App Time2Walk, einem Kernstück des Projekts, die Stadt zu erleben. Graz birgt viele kleine, verwinkelte Gassen und wunderschöne Plätze, die das Spazieren und Schlendern zu einem Genuss machen. So lädt etwa der Schloßberg mit dem berühmten Grazer Uhrturm und einem herrlichen Ausblick über die Stadt und das umliegende Hügelland zur Entdeckung auf flinken Pfoten geradezu ein.

Dieses Fußgänger freundliche Umfeld bietet eine perfekte Grundlage dafür, die Einwohner_innen und Besucher_innen von Graz wieder mehr zum Zufußgehen anzuregen. Das Projekt Walk Your City setzt genau hier an.

Gemeinsam mit Constantin, einem Mitarbeiter des Projekts sind Yannic und Luca in Graz gewandert, haben den Schloßberg und das Mur-Ufer erforscht und dabei Time2Walk als Zeitmaschine genutzt. Die App verfolgt nämlich einen spielerischen Ansatz und beginnt mit einer Reise in die Zukunft:

Die App “Time2Walk”

2084 steckt Graz in einer massiven Umweltkrise und ist kaum mehr bewohnbar. Die Luft ist verpestet, Smog so weit das Auge reicht … Die Stadt Graz hat nämlich durch ihre Verkehrspolitik jahrelang dafür gesorgt, dass die Stadt für Autos weitaus attraktiver war als für Fußgänger_innen. Straßen wurden ausgebaut, Fußwege und Begrünung immer mehr verdrängt. Im Gegensatz zur breiten Bevölkerung hat die Wissenschaftlerin Dr.in Johanna Josie Johntal (kurz Jojo) das Problem schon früh erkannt. Doch niemand wollte auf ihre Warnungen hören – bis es eines Tages zu spät war… Jojo beschloss das Problem anders zu lösen: Basierend auf der Entdeckung der digitalen Raum-Zeit-Krümmung baute sie eine Maschine und schickte sie in Form der Time2Walk App in die Vergangenheit. Damit will sie das Mobilitätsverhalten der Grazer_innen im Jahre 2019 beeinflussen und diese vor allem dazu bewegen, mehr zu Fuß zu gehen und Zufußgehen langfristig zum Trend zu machen. So soll die Zukunft von Graz gerettet werden, ganz nach Jojos Motto: 

“Wie beginnt man als einzelne Person die Welt zu retten? Schritt für Schritt!”

Flankiert wird die App von verschiedenen Offline-Standorten und -Aktionen in der Stadt, wie Straßenspielen, Tanzevents, Fußyoga, Silly Walks, informellen Gesprächen, Infopunkten mit Daten über den Fußgängerverkehr und einer analogen Karte. So wird das gemeinschaftliche Spazieren durch die Stadt zu einem Event. 

Im September und Oktober haben auf diese Weise viele Grazer_innen ihre Stadt neu kennen gelernt, dabei andere Bürger_innen getroffen und bis Ende Oktober 10.385 Kilometer zurückgelegt. Das entspricht der Länge der transsibirischen Eisenbahn! Nächstes Ziel ist es, den Erdumfang zu erlaufen.

Was haltet ihr von solch spielerischen Ansätzen? Haben euch Apps (Geocaching, PokemonGo…) schon mal motiviert, mehr Wege zu Fuß zurück zu legen?

Welche Highlights eurer Stadt könnt ihr für eine Erkundung zu Fuß empfehlen?

Walk and run wild!

Anna, Ran & Team Wildling