Nun haben in fast jedem Bundesland die Sommerferien begonnen und bisher macht das Wetter mit. Sechs Wochen Zeit für Abenteuer!

Das heißt Sonne und Wasser auf der Haut, den Duft von frisch gemähtem Gras in der Nase, und Tage, die so lang sind, dass einen die Sonne bis spät in den Abend die Zeit vergessen lässt…

Manchmal fällt es Kindern gar nicht so leicht, von ihrem vollen Alltagsprogramm mit Schule, Kindergarten, Hobbys und Verabredungen in den Ferienmodus zu schalten. Das sind die Momente, in denen sie vor einem stehen und fragen “Was sollen wir machen?” oder “Mir ist soooo langweilig”.

Gut wenn man da ein paar Aufgaben als Anregung parat hat, damit die Kinder sich ganz bald selbst beschäftigen können.

Ganz egal, ob ihr die ganzen Sommerferien mit euren Kids verbringen könnt oder nur die Wochenenden, ob ihr in den Urlaub fahrt oder maximal zum nächsten Spielplatz - es gibt einige Dinge, die gehören zum Sommer dazu, wie Erdbeeren und Kirschen:

Alles rund ums Wasser

Ob Freibäder, Badeseen oder der Pool im Garten - das kühle Nass ist das Element des Sommers.

Schwimmen und Planschen, Wasserburgen und Staudämme bauen - das geht wie von selbst.

Falls ihr ein Planschbecken euer eigen nennt oder zum Beispiel eine große Wanne (oder Eimer) draußen aufstellen könnt, könnt ihr ein Angelspiel spielen: Ungefähr Kinderfaust große Dinge (Äpfel, wassertaugliche Spielsachen) reinlegen und von den Kindern rausfischen lassen. Besonders spaßig für kleine Kinder.

Wasserschlachten machen aber den meisten Kindern, auch größeren Freude: Mit (sauberen) Putzlappen und Eimern voll Wasser kann das Fangen beginnen.

Wenn es so richtig heiß wird lassen sich Spielzeugtiere oder Obststücke mit viel Wasser einfrieren. Die Kinder dürfen dann beim Schmelzen zusehen oder vielleicht sogar mit Werkzeug beim enteisen helfen. Kühlt nicht nur schön ab, lässt die Kleinen sich auch wie große Forscher fühlen.

Spaß auch ohne Wasser

Sollte kein Wasser in der Nähe sein oder es ist zu frisch für eine Abkühlung, dann lassen sich viele spannende Aufgaben im Garten, Park oder Wald umsetzen -  Zum Beispiel: Stöckchen sammeln und sich 10 Dinge überlegen, die man daraus oder damit machen kann! Falls die Ideen bei den Kindern dann immer noch nicht sprudeln, weiter helfen...sie als Zauberstäbe bemalen, ein Floß daraus bauen, eine Flöte daraus machen, Bilderrahmen basteln, Windfänger zaubern…oder aus Steinen einen Turm bauen?

Im Sandkasten oder Planschbecken haben sie die Möglichkeit, einen Freizeitpark für ihre Dinos/Puppen zu basteln, einen Rennparcours für die Autos oder eine Unterwasserwelt für Playmobilfiguren. Wenn den kleinen Entdeckern dann selbst keine Ideen kommen könnte vielleicht doch noch mehr Langeweile helfen.

Stubenhocker und digitale Natives vor die Tür bringen!

Ab einem gewissen Alter ist es meist gar nicht mehr einfach, die Kids zum Aufenthalt im Freien zu bewegen. Ob wir das gutheißen oder nicht - das Smartphone ist spannend.

Glücklicherweise gibt es inzwischend ausreichend Spiele und Apps, die man draußen spielt und die in Bewegung bringen: Pokémon Go hat zwar den ersten Hype hinter sich, bringt aber immer noch viele Leute auf die Straßen. Geocaching ist wie eine Schatzsuche, nur mit digitalem Logbuch und großer Community. Verschiedene Apps ermöglichen es, unbekannte Pflanzen oder Tiere zu bestimmen.

Damit der Spaß aber auch anhält darauf achten, dass genug Datenvolume und eventuell ein externer Akku vorhanden sind, sonst ist das Spiel nach einer Stunde vorbei.

Weitere Anregungen haben wir schon im Frühjahr gesammelt und auch was den Großen Freude bereitet, kann für die Kleinen nicht falsch sein oder?

Habt einen Wunder vollen Sommer - welche Abenteuer sind für euch?

Run wild,

Anna, Ran und Team Wildling

 

Titelbild von Lotta H. Löthgren alias Elkmarketwraps

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