Nachhaltigkeit ist ein großes Thema unserer Zeit, und das ist gut so - der Klimawandel ist omnipräsent. Wir müssen etwas tun. Reisen ist dabei eine Stellschraube, an der wir alle drehen können. Doch wie kann man ökologisches Handeln und Reisen verbinden? Ist es nicht ein Widerspruch? Das muss es nicht sein.

Wir haben uns im Team Wildling umgehört, wie nachhaltiges Reisen aussehen kann und wie es möglich ist, auf Abenteuern einen möglichst kleinen Fußabdruck zu hinterlassen.

Anna-Maria reist sehr gerne gemeinsam mit ihrem Freund. Die beiden lieben es, die Welt zu entdecken. “Dabei wollen wir möglichst aufs Fliegen verzichten. Letztes Jahr haben wir uns deshalb eine Wohnkabine gekauft und sind mit ihr gerne im Grünen unterwegs. Dabei achten wir sehr darauf, unseren Verbrauch möglichst gering zu halten und unser Gepäck auf das Nötigste zu beschränken”, sagt sie.

Sabine erzählt “Wir verbringen unseren Urlaub dieses Jahr in Berlin und auf Usedom. Wir freuen uns besonders darauf, zusammen Zeit zu verbringen. Dafür brauchen wir nicht weit zu fliegen.”

“So viel wie möglich von der Welt sehen”

Sarah M. berichtet “Wir sind zu siebt. Mit einer Großfamilie eine Flugreise zu planen, ist allein schon aus Kostengründen eine wahre Herausforderung. Im Gegensatz zu anderen fällt es uns im Hinblick auf die Nachhaltigkeit allerdings dadurch auch leichter, bewusst darauf zu verzichten. Natürlich möchten wir unseren Kindern dennoch so viel wie möglich von der Welt zeigen. Dabei versuchen wir in allen Dingen darauf zu achten, so nachhaltig wie möglich zu handeln.

Wir fahren zum Beispiel nur einmal im Jahr in den Urlaub und versuchen unsere Autofahrten so kurz wie möglich zu halten. Wir nehmen viele Lebensmittel, die wir unverpackt kaufen können mit, packen wenig Kleidung ein und kaufen am Urlaubsort keinen unnötigen Ramsch. Unterwegs verzichten wir auf Plastik, kaufen unser Obst und Gemüse bei lokalen Händlern ein, verzichten auf Zoobesuche und dergleichen und das Auto bleibt meistens stehen. Es macht uns sowieso viel mehr Spaß, eine neue Gegend mit den Fahrrädern zu erkunden.

In manchen Ländern ist Plastikvermeidung und Mülltrennung eine echte Herausforderung. Wenn wir sehen, dass am Strand Müll liegt, sammeln wir ihn ein. Ich weiß, dass das kleine Beiträge sind, aber wir möchten unseren Kindern auch gute Vorbilder sein. Außerdem ist es uns wichtig, unser aller Bewusstsein zu schärfen.”

Entschleunigung

Für Katha ist der Weg das Ziel. Teil der Reise ist es für sie viele Stunden unterwegs zu sein. “Meine schönsten Reiseerinnerungen sind die ans Wandern mit zu schweren Rucksäcken und morgendliches Pfannenbrot auf dem Trangia Kocher. Meine 24-stündige Zugfahrt zu einer Freundin nach Ungarn. Mit dem Fahrrad alleine entlang der nordirischen Küste. Die mehrtägigen Kanutouren, die ich während meiner Kindheit mit meiner Familie gemacht habe. Die Gespräche im Nachtzug von Timisoara nach Bukarest, die aus einer Mischung aus Englisch und Hand-und-Fuß-Italienisch bestanden.

Auch den ersten Urlaub mit meinem Freund werde ich nie vergessen. Wir sind mit dem Zug nach Schweden gereist und dort zehn Tage auf dem Båven Kajak gefahren. Unterwegs sind wir keiner Menschenseele begegnet. Wir konnten unseren eigenen Gedanken lauschen. Das war wunderschön. Natürlich beinhaltet diese Art des Reisens Anstrengungen, das lässt sich nicht leugnen. Besonders die Zugfahrten können mitunter ermüdend sein. Ich schätze jedoch die Entschleunigung sehr. Sie hilft mir dabei, alles wahrnehmen zu können, mich auf den Augenblick zu konzentrieren und nicht von Eindrücken und Terminen überrannt zu werden, sodass ich nach dem Urlaub erstmal Urlaub brauche.”

Wir lassen uns von diesen vielen wundervollen Ideen inspirieren und sind in Gedanken schon auf unserem nächsten nachhaltigen wilden Abenteuer…

Run wild! Anna, Ran & die Wildlinge

Foto im Header: Travel Owls

Nachhaltigkeit ist ein großes Thema unserer Zeit, und das ist gut so - der Klimawandel ist omnipräsent. Wir müssen etwas tun. Reisen ist dabei eine Stellschraube, an der wir alle drehen können. Doch wie kann man ökologisches Handeln und Reisen verbinden? Ist es nicht ein Widerspruch? Das muss es nicht sein.

Wir haben uns im Team Wildling umgehört, wie nachhaltiges Reisen aussehen kann und wie es möglich ist, auf Abenteuern einen möglichst kleinen Fußabdruck zu hinterlassen.

Anna-Maria reist sehr gerne gemeinsam mit ihrem Freund. Die beiden lieben es, die Welt zu entdecken. “Dabei wollen wir möglichst aufs Fliegen verzichten. Letztes Jahr haben wir uns deshalb eine Wohnkabine gekauft und sind mit ihr gerne im Grünen unterwegs. Dabei achten wir sehr darauf, unseren Verbrauch möglichst gering zu halten und unser Gepäck auf das Nötigste zu beschränken”, sagt sie.

Sabine erzählt “Wir verbringen unseren Urlaub dieses Jahr in Berlin und auf Usedom. Wir freuen uns besonders darauf, zusammen Zeit zu verbringen. Dafür brauchen wir nicht weit zu fliegen.”

“So viel wie möglich von der Welt sehen”

Sarah M. berichtet “Wir sind zu siebt. Mit einer Großfamilie eine Flugreise zu planen, ist allein schon aus Kostengründen eine wahre Herausforderung. Im Gegensatz zu anderen fällt es uns im Hinblick auf die Nachhaltigkeit allerdings dadurch auch leichter, bewusst darauf zu verzichten. Natürlich möchten wir unseren Kindern dennoch so viel wie möglich von der Welt zeigen. Dabei versuchen wir in allen Dingen darauf zu achten, so nachhaltig wie möglich zu handeln.

Wir fahren zum Beispiel nur einmal im Jahr in den Urlaub und versuchen unsere Autofahrten so kurz wie möglich zu halten. Wir nehmen viele Lebensmittel, die wir unverpackt kaufen können mit, packen wenig Kleidung ein und kaufen am Urlaubsort keinen unnötigen Ramsch. Unterwegs verzichten wir auf Plastik, kaufen unser Obst und Gemüse bei lokalen Händlern ein, verzichten auf Zoobesuche und dergleichen und das Auto bleibt meistens stehen. Es macht uns sowieso viel mehr Spaß, eine neue Gegend mit den Fahrrädern zu erkunden.

In manchen Ländern ist Plastikvermeidung und Mülltrennung eine echte Herausforderung. Wenn wir sehen, dass am Strand Müll liegt, sammeln wir ihn ein. Ich weiß, dass das kleine Beiträge sind, aber wir möchten unseren Kindern auch gute Vorbilder sein. Außerdem ist es uns wichtig, unser aller Bewusstsein zu schärfen.”

Entschleunigung

Für Katha ist der Weg das Ziel. Teil der Reise ist es für sie viele Stunden unterwegs zu sein. “Meine schönsten Reiseerinnerungen sind die ans Wandern mit zu schweren Rucksäcken und morgendliches Pfannenbrot auf dem Trangia Kocher. Meine 24-stündige Zugfahrt zu einer Freundin nach Ungarn. Mit dem Fahrrad alleine entlang der nordirischen Küste. Die mehrtägigen Kanutouren, die ich während meiner Kindheit mit meiner Familie gemacht habe. Die Gespräche im Nachtzug von Timisoara nach Bukarest, die aus einer Mischung aus Englisch und Hand-und-Fuß-Italienisch bestanden.

Auch den ersten Urlaub mit meinem Freund werde ich nie vergessen. Wir sind mit dem Zug nach Schweden gereist und dort zehn Tage auf dem Båven Kajak gefahren. Unterwegs sind wir keiner Menschenseele begegnet. Wir konnten unseren eigenen Gedanken lauschen. Das war wunderschön. Natürlich beinhaltet diese Art des Reisens Anstrengungen, das lässt sich nicht leugnen. Besonders die Zugfahrten können mitunter ermüdend sein. Ich schätze jedoch die Entschleunigung sehr. Sie hilft mir dabei, alles wahrnehmen zu können, mich auf den Augenblick zu konzentrieren und nicht von Eindrücken und Terminen überrannt zu werden, sodass ich nach dem Urlaub erstmal Urlaub brauche.”

Wir lassen uns von diesen vielen wundervollen Ideen inspirieren und sind in Gedanken schon auf unserem nächsten nachhaltigen wilden Abenteuer…

Run wild! Anna, Ran & die Wildlinge

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