Nachdem wir am Global Strike Day über Nachhaltigkeit bei Wildling gesprochen und uns neue Ziele gesetzt haben, kamen wir auch ins Gespräch darüber, wie wir Nachhaltigkeit in unserem privaten Alltag verstehen. Was sind die kleinen Dinge, die jede_r tun und umsetzen kann? Was können wir uns bei anderen abschauen?

Warum also nicht mal die verschiedenen Ideen innerhalb unseres Rudels sammeln und teilen?

Wir glauben, dass jeder Schritt in eine grüne Zukunft ein richtiger Schritt ist und dass es manchmal, statt eines großen Schrittes, auch viele kleine Schritte sein können.

Um dann auf dem Weg in die grüne Zukunft, andere mitzunehmen.


“Wenn viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten, viele kleine Dinge tun, dann können sie das Gesicht der Welt verändern”

 

“Ich versuche, im Alltag müllreduziert zu leben. Das bedeutet für mich, dass ich Obst und Gemüse weitestgehend unverpackt bei Bioläden oder dem Hofbauern hole, gerne in Unverpackt-Läden meine Gläser auffülle, immer eine Tragetasche dabei habe oder mir sonst einen leeren Karton aus dem Ladenregal nehme. Es lässt sich leider nicht immer komplett vermeiden, aber wenn man etwas darauf achtet, gibt es schon viele Möglichkeiten, Verpackungsmaterial einzusparen.” (Silke)

“Wir beziehen Ökostrom und lassen für Fahrten in die Stadt das Auto stehen und nutzen den Zug - dafür haben wir uns extra eine Monatskarte zugelegt, obwohl es viel schneller mit dem Auto geht.

Neuerdings bringe ich kaputte Klamotten zu einer befreundeten Schneiderin, die sie entweder flickt oder upcycelt - aus alt mach neu - und echt coole Teile entwirft “ (Aline)

“Ich habe mir Obst und Gemüsesäckchen genäht , die mein treuer Begleiter geworden sind. Generell werden meine alten Jeans zu Kinderhosen vernäht oder alte Wollpullis zu Mützen. Und wir haben vier Solarkollektoren auf dem Dach, die wir für unsere Warmwasserzufuhr und Heizung nutzen.” (Carina)

“Mein Mann und ich leben seit vielen Jahren vegan. Wir besitzen kein Auto und wenn etwas kaputtgeht, schauen wir  erst, ob wir es reparieren können, bevor wir es wegschmeißen. Außerdem versuchen wir so plastikfrei wie möglich einzukaufen. Kleidungsstücke dürfen gerne auch mal secondhand sein.” (Anne)

“Wir nutzen für das Kleinkind Stoffwindeln, Feuchttücher, Waschlappen, Taschentücher und sonstige Läppchen aus Stoff. Spielzeug kaufen wir gerne Second Hand oder tauschen es mit anderen Familien. Die Klamotten bekommen wir gerne weitergereicht und gerne aus Wolle, das spart Wäsche. Beim Neukauf achten wir auf Kleidung, die lange mitwächst und möglichst robust ist, damit sie auch “nach uns” weiter getragen werden kann. Gleiches gilt für größere Baby- und Kleinkindanschaffungen. Darüber hinaus haben wir lieber weniger, dafür haltbare Sachen mit längerer Lebensdauer. Es gibt bei uns auch kein extra Baby Besteck oder Geschirr aus Kunststoff. Für unterwegs haben wir Flaschen und Dosen aus Metall oder bereits vorhandene Kunststoffbehälter.” (Chanti)

“Ich sammle zerschlissene Hemden und Nähe daraus japanische Quilts (sofern es die Zeit erlaubt)” (Christina)

“Ich suche mir Abläufe im Alltag raus und versuche diese von Anfang bis Ende auf Plastikfrei umzustellen. Als letztes war das zum Beispiel Kaffee trinken. Ich habe nun eine Siebträgermaschine, Kaffeebohnen lasse ich mir bei der Rösterei direkt in ein Glas füllen, Zucker in der Papierverpackung, Milch in Flaschen.

Der Vorteil: Hat man einen Ablauf bewusst umgestellt, dann nutzt man ihn automatisch so und muss nicht immer die Entscheidung, was und wie man etwas macht, neu treffen (was im Alltagsstress schnell zum "och komm, das EINE Mal" führen kann).” (Janina)

“Es ist vielleicht nicht der große Wurf, aber wir haben viele kleine Dinge im Alltag verändert: Abwaschbares Backofenpapier verwenden, Bee Wax anstelle von Frischhaltefolie, wir verwenden ganz altmodisch Spülmaschinenpulver statt der bequemeren Tabs und trinken Wasser aus dem Hahn. Und auch bei Regenwetter nutzen wir das Lastenrad um mit den Kindern Wegstrecken zurück zu legen” (Maaike)

“Von allem sehr viel weniger - DAS ist mein Credo. Wir haben autofreie Tage in der Familie eingeführt, wo wir ganz bewusst das Fahrrad nutzen und wir fliegen nicht. Bei jedem Einkauf stelle ich mir die Frage: Brauche ich das wirklich oder wäre es nur nett, es zu haben? Und für mich ist auch sehr wichtig, meine Stimme politisch zu nutzen und auf jeden Fall wählen zu gehen” (Rachel)

“Wir nutzen einen Wassersprudler, statt Wasser in Flaschen zu kaufen. Wenn mein Handyvertrag ausgelaufen ist, lasse ich mir für die Verlängerung nicht ein neues Handy schicken, wenn mein altes noch voll funktionsfähig ist. Und ich verwende Naturkosmetik nicht nur, weil es nachhaltig ist, es ist auch gesünder” (Sherin)

“Ich lasse mir Bioobst und -gemüse im Abo liefern und schlage damit gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: wöchentlich frisches Obst und Gemüse aus der Region und in Bioqualität und das direkt bis vor die Haustür. Ich habe auch schon eine Kollegin dafür begeistern können, die jetzt ebenfalls dort Kundin ist.

Unser Garten ist ist ein bisschen wilder als andere in der Nachbarschaft: Laub und Totholz dürfen auch mal liegen bleiben, Efeu und wilder Wein bewachsen die Gartenlaube und “Unkräuter” wachsen friedlich neben ein paar Topfpflanzen. Aus einem alten Bottich habe ich eine Wasserstelle für die Vögel eingerichtet.

Das lockt viele Schmetterlinge, Vögel und andere Tiere an. In meinem Homeoffice mit Blick ins Grüne freue ich mich dafür am Anblick von Buntspecht, Eichhörnchen und Co, die hier genug zu fressen finden.” (Melanie)


Foto: Wild & Boho

Wir freuen uns, wenn ihr in den Kommentaren weitere Ideen für einen nachhaltigen Alltag mit uns teilt, denn oft sind es die naheliegenden, einfachen Dinge, auf die man selbst nicht kommt!

Run wild! Anna, Ran & Team Wildling

Titelbild: Wild & Boho

Nachdem wir am Global Strike Day über Nachhaltigkeit bei Wildling gesprochen und uns neue Ziele gesetzt haben, kamen wir auch ins Gespräch darüber, wie wir Nachhaltigkeit in unserem privaten Alltag verstehen. Was sind die kleinen Dinge, die jede_r tun und umsetzen kann? Was können wir uns bei anderen abschauen?

Warum also nicht mal die verschiedenen Ideen innerhalb unseres Rudels sammeln und teilen?

Wir glauben, dass jeder Schritt in eine grüne Zukunft ein richtiger Schritt ist und dass es manchmal, statt eines großen Schrittes, auch viele kleine Schritte sein können.

Um dann auf dem Weg in die grüne Zukunft, andere mitzunehmen.


“Wenn viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten, viele kleine Dinge tun, dann können sie das Gesicht der Welt verändern”

 

“Ich versuche, im Alltag müllreduziert zu leben. Das bedeutet für mich, dass ich Obst und Gemüse weitestgehend unverpackt bei Bioläden oder dem Hofbauern hole, gerne in Unverpackt-Läden meine Gläser auffülle, immer eine Tragetasche dabei habe oder mir sonst einen leeren Karton aus dem Ladenregal nehme. Es lässt sich leider nicht immer komplett vermeiden, aber wenn man etwas darauf achtet, gibt es schon viele Möglichkeiten, Verpackungsmaterial einzusparen.” (Silke)

“Wir beziehen Ökostrom und lassen für Fahrten in die Stadt das Auto stehen und nutzen den Zug - dafür haben wir uns extra eine Monatskarte zugelegt, obwohl es viel schneller mit dem Auto geht.

Neuerdings bringe ich kaputte Klamotten zu einer befreundeten Schneiderin, die sie entweder flickt oder upcycelt - aus alt mach neu - und echt coole Teile entwirft “ (Aline)

“Ich habe mir Obst und Gemüsesäckchen genäht , die mein treuer Begleiter geworden sind. Generell werden meine alten Jeans zu Kinderhosen vernäht oder alte Wollpullis zu Mützen. Und wir haben vier Solarkollektoren auf dem Dach, die wir für unsere Warmwasserzufuhr und Heizung nutzen.” (Carina)

“Mein Mann und ich leben seit vielen Jahren vegan. Wir besitzen kein Auto und wenn etwas kaputtgeht, schauen wir  erst, ob wir es reparieren können, bevor wir es wegschmeißen. Außerdem versuchen wir so plastikfrei wie möglich einzukaufen. Kleidungsstücke dürfen gerne auch mal secondhand sein.” (Anne)

“Wir nutzen für das Kleinkind Stoffwindeln, Feuchttücher, Waschlappen, Taschentücher und sonstige Läppchen aus Stoff. Spielzeug kaufen wir gerne Second Hand oder tauschen es mit anderen Familien. Die Klamotten bekommen wir gerne weitergereicht und gerne aus Wolle, das spart Wäsche. Beim Neukauf achten wir auf Kleidung, die lange mitwächst und möglichst robust ist, damit sie auch “nach uns” weiter getragen werden kann. Gleiches gilt für größere Baby- und Kleinkindanschaffungen. Darüber hinaus haben wir lieber weniger, dafür haltbare Sachen mit längerer Lebensdauer. Es gibt bei uns auch kein extra Baby Besteck oder Geschirr aus Kunststoff. Für unterwegs haben wir Flaschen und Dosen aus Metall oder bereits vorhandene Kunststoffbehälter.” (Chanti)

“Ich sammle zerschlissene Hemden und Nähe daraus japanische Quilts (sofern es die Zeit erlaubt)” (Christina)

“Ich suche mir Abläufe im Alltag raus und versuche diese von Anfang bis Ende auf Plastikfrei umzustellen. Als letztes war das zum Beispiel Kaffee trinken. Ich habe nun eine Siebträgermaschine, Kaffeebohnen lasse ich mir bei der Rösterei direkt in ein Glas füllen, Zucker in der Papierverpackung, Milch in Flaschen.

Der Vorteil: Hat man einen Ablauf bewusst umgestellt, dann nutzt man ihn automatisch so und muss nicht immer die Entscheidung, was und wie man etwas macht, neu treffen (was im Alltagsstress schnell zum "och komm, das EINE Mal" führen kann).” (Janina)

“Es ist vielleicht nicht der große Wurf, aber wir haben viele kleine Dinge im Alltag verändert: Abwaschbares Backofenpapier verwenden, Bee Wax anstelle von Frischhaltefolie, wir verwenden ganz altmodisch Spülmaschinenpulver statt der bequemeren Tabs und trinken Wasser aus dem Hahn. Und auch bei Regenwetter nutzen wir das Lastenrad um mit den Kindern Wegstrecken zurück zu legen” (Maaike)

“Von allem sehr viel weniger - DAS ist mein Credo. Wir haben autofreie Tage in der Familie eingeführt, wo wir ganz bewusst das Fahrrad nutzen und wir fliegen nicht. Bei jedem Einkauf stelle ich mir die Frage: Brauche ich das wirklich oder wäre es nur nett, es zu haben? Und für mich ist auch sehr wichtig, meine Stimme politisch zu nutzen und auf jeden Fall wählen zu gehen” (Rachel)

“Wir nutzen einen Wassersprudler, statt Wasser in Flaschen zu kaufen. Wenn mein Handyvertrag ausgelaufen ist, lasse ich mir für die Verlängerung nicht ein neues Handy schicken, wenn mein altes noch voll funktionsfähig ist. Und ich verwende Naturkosmetik nicht nur, weil es nachhaltig ist, es ist auch gesünder” (Sherin)

“Ich lasse mir Bioobst und -gemüse im Abo liefern und schlage damit gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: wöchentlich frisches Obst und Gemüse aus der Region und in Bioqualität und das direkt bis vor die Haustür. Ich habe auch schon eine Kollegin dafür begeistern können, die jetzt ebenfalls dort Kundin ist.

Unser Garten ist ist ein bisschen wilder als andere in der Nachbarschaft: Laub und Totholz dürfen auch mal liegen bleiben, Efeu und wilder Wein bewachsen die Gartenlaube und “Unkräuter” wachsen friedlich neben ein paar Topfpflanzen. Aus einem alten Bottich habe ich eine Wasserstelle für die Vögel eingerichtet.

Das lockt viele Schmetterlinge, Vögel und andere Tiere an. In meinem Homeoffice mit Blick ins Grüne freue ich mich dafür am Anblick von Buntspecht, Eichhörnchen und Co, die hier genug zu fressen finden.” (Melanie)


Foto: Wild & Boho

Wir freuen uns, wenn ihr in den Kommentaren weitere Ideen für einen nachhaltigen Alltag mit uns teilt, denn oft sind es die naheliegenden, einfachen Dinge, auf die man selbst nicht kommt!

Run wild! Anna, Ran & Team Wildling

Titelbild: Wild & Boho

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