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Yannic und Luca sind seit März mit dem Foxmobil unterwegs durch Europa. Sie haben viel gesehen, viel erlebt. Menschen, Abenteuer, Länder. 

Yannic hat aus seinem Reisetagebuch einen Tag herausgepickt, der für die Wildfoxpedition vielleicht nicht typisch, aber bezeichnend ist:

Ein Morgen kann von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich aussehen. Manche springen vielleicht um 6:30 Uhr aus dem Bett, um den Tag mit einem morgendlichen Workout zu beginnen, an die Uni zu fahren oder zur Arbeit zu gehen. Manch andere schlafen eventuell bis die Morgen-, oder besser gesagt die Mittagssonne sie sanft wach kitzelt und mit einem Tag voller Möglichkeiten lockt. Speziell mit dieser Morgen-/Mittagssonne und der Sommerbrise haben Luca und ich in den vergangenen Monaten sehr häufig Bekanntschaft gemacht. Ein zärtliches Rütteln, das einen neuen Tag fernab der Heimat – ja sogar fernab des letzten Nachtlagers – einläutete.

In den letzten 130 Tagen haben wir viel erlebt. Wir machten unzählige Erfahrungen – schöne, einzigartige, ausgefallene, ungute, spannende und aufregende. 130 Tage sind zu viele, um einen bestimmten auszuwählen und von ihm zu berichten, aber nichtsdestotrotz gab es einige, die (im wahrsten Sinne des Wortes) merk-würdiger waren, als andere. Und von einem solchen Tag möchte ich nun berichten.

Ein Morgen im April an der spanischen Küste. Der kräftige Westwind, der über Wellen und Gischt heran braust, hat an diesem speziellen Morgen wenig damit zu tun, dass wir bereits früh auf sind. Auch die Aufregung trägt zu der ungewöhnlich frühen Betriebsamkeit im Foxcraft bei. Kaum erklingt der erste Ton von „Here Comes The Sun“ quäkend aus dem Handylautsprecher wird die obere Matratze in das Dachzelt hinein geklappt und während ich mich um den obligatorischen Morgenkaffee kümmere, klettert Luca behände durch unser vierrädriges Schlaf-/Wohn-/Arbeitszimmer und bereitet unser gutes Foxcraft für den Tagesbetrieb vor. Er sammelt herumliegende Klamotten ein, faltet das untere Bett wieder zu einer Bank zusammen, reinigt die Küche und schafft Platz für den ganz besonderen Fahrgast, den wir heute auflesen werden. 

Ich sitze draußen am Meer und beuge mich über den Gaskocher, um etwas Windschatten zu bieten und fabriziere in der Zwischenzeit zwei Cappuccinos – kurzum: Wir sind voll und ganz in unserer Morgenroutine versunken.

Kaum ist unser Gefährt abfahrbereit und die Kaffeetassen geleert, machen wir uns auf den Weg. Wie bereits erwähnt, sind wir zu dieser Zeit in Spanien. Genauer gesagt etwa eine Stunde östlich von Barcelona. Da unser Ziel und der besondere Gast ein kleines Stück westlich von Barcelona auf uns warten, haben wir etwa eineinviertel Stunden zu bewältigen, bis wir den kleinen Vorort der katalanischen Hauptstadt erreichen. In Cubelles angekommen, sammeln wir Ana, eine junge Dame, die wir vor kurzem kennengelernt haben, ein. Ana zeichnet sich, neben anderen großartigen Eigenschaften, durch zwei ganz besondere Vorzüge aus: Sie besitzt ein Pferd und sie hat sich außerdem dazu bereit erklärt, einen Tag mit uns zu verbringen, um Fotos und Videos zu machen.


So bringen wir die kommenden Stunden damit zu, in den sandigen Dünen und Hügeln der spanischen Küste auf und ab zu traben – Ana auf dem Pferd, Luca mit der Kamera und ich laufe mit der Drohne hinterher. 

Den Sand zwischen den Zehen und den Wind in den Haaren strahlt die ganze Szenerie pure Freiheit aus: Ana, barfuß und ohne Sattel auf Dorados Rücken, die braunen Locken wild und ungezähmt, in der Ferne Schaum gekrönte Wellenberge und Sand, der, von Pferdehufen hochgeschleudert, durch die Luft fliegt. 

Während ich versuche dieses Bild bestmöglich mit der Drohne einzufangen, hat Luca selbstverständlich schon umwerfende Fotos mit der Kamera gesammelt.

Ana bietet ihm an, sein Glück mit Dorado zu versuchen und so bekommt er die Chance, sein Wissen und seine Erfahrung mit Pferden unter Beweis zu stellen.

Das schafft er mit Bravour, abgesehen von ein paar wackeligen Momenten, die sehr zu meiner Erheiterung beitragen.

Nach diesen, sehr spannenden und durchaus auch erfolgreichen Stunden mit Ana und Dorado, kehren wir nach Cubelles zurück, um Ana abzusetzen und weiter zu fahren. 

Doch wohin? Wir haben noch ein gutes Viertel des Tages übrig und eindeutig noch ausreichend Energie, um etwas Neues zu entdecken. 

Außerdem wird es bald Zeit für das Abendessen. In der Nähe von Barcelona können wir nicht bleiben. 

Mal abgesehen davon, dass die Nachtlager-Suche sich in der Nähe einer größeren Stadt immer etwas kompliziert gestaltet, wollen wir ins Grüne! Wir wollen in die Natur! Und das im Idealfall mit Ausblick. Also machen wir, was wir im Laufe der Wildfoxpedition häufig machen: Wir schnappen unser Handy und suchen auf der Karten App nach interessanten und markanten Punkten. So entdecken wir schließlich einen Tafelberg mitten in der Einöde. Ein komplett flaches Plateau, welches weit über dem Umland aufragt. Die Entscheidung ist schnell getroffen und so sausen wir in Fuchs-Geschwindigkeit landeinwärts unserem Berg entgegen.

Als wir, eine schwindelerregend kurvige Bergstraße und drei schrecklich schmal wirkende Brücken später, den Tafelberg erreichen, können wir unseren Augen kaum trauen. Uns bietet sich ein atemberaubender Anblick. Um uns herum erstreckt sich eine große Ebene, glatt und flach wie ein überdimensionierter Tisch, der keine fünfzehn Meter entfernt abbricht und, gute 150 Meter weiter unten gelegen, einem See Platz macht, der durch die untergehende Sonne in orangefarbenes Licht getaucht ist. Vereinzelte Wolken färben die Stimmung düster, beinahe melancholisch, und die Stille, die uns umgibt, wird bloß durch das ferne Sausen des Windes, der die steilen Felswände unter uns entlang streicht, gebrochen. Einzelne Regentröpfchen malen einen Regenbogen an den Himmel und die Luft ist erfüllt von dem Duft nach Erde und nassem Gras. Eine merkwürdige Ruhe nimmt von uns Besitz und die wenigen Handgriffe, die es braucht, um unser Nachtlager herzurichten und ein Abendmahl zuzubereiten, erledigen wir schweigend. 

An diesem Abend durchströmt uns ein Gefühl von Zufriedenheit, Dankbarkeit und tiefem Glück. 

Schaut auf dem Instagram Kanal der #wildfoxpedition vorbei und erlebt jeden Tag neue Abenteuer!

 Wildfoxpedition in Kooperation mit den Camperboys

Yannic und Luca sind seit März mit dem Foxmobil unterwegs durch Europa. Sie haben viel gesehen, viel erlebt. Menschen, Abenteuer, Länder. 

Yannic hat aus seinem Reisetagebuch einen Tag herausgepickt, der für die Wildfoxpedition vielleicht nicht typisch, aber bezeichnend ist:

Ein Morgen kann von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich aussehen. Manche springen vielleicht um 6:30 Uhr aus dem Bett, um den Tag mit einem morgendlichen Workout zu beginnen, an die Uni zu fahren oder zur Arbeit zu gehen. Manch andere schlafen eventuell bis die Morgen-, oder besser gesagt die Mittagssonne sie sanft wach kitzelt und mit einem Tag voller Möglichkeiten lockt. Speziell mit dieser Morgen-/Mittagssonne und der Sommerbrise haben Luca und ich in den vergangenen Monaten sehr häufig Bekanntschaft gemacht. Ein zärtliches Rütteln, das einen neuen Tag fernab der Heimat – ja sogar fernab des letzten Nachtlagers – einläutete.

In den letzten 130 Tagen haben wir viel erlebt. Wir machten unzählige Erfahrungen – schöne, einzigartige, ausgefallene, ungute, spannende und aufregende. 130 Tage sind zu viele, um einen bestimmten auszuwählen und von ihm zu berichten, aber nichtsdestotrotz gab es einige, die (im wahrsten Sinne des Wortes) merk-würdiger waren, als andere. Und von einem solchen Tag möchte ich nun berichten.

Ein Morgen im April an der spanischen Küste. Der kräftige Westwind, der über Wellen und Gischt heran braust, hat an diesem speziellen Morgen wenig damit zu tun, dass wir bereits früh auf sind. Auch die Aufregung trägt zu der ungewöhnlich frühen Betriebsamkeit im Foxcraft bei. Kaum erklingt der erste Ton von „Here Comes The Sun“ quäkend aus dem Handylautsprecher wird die obere Matratze in das Dachzelt hinein geklappt und während ich mich um den obligatorischen Morgenkaffee kümmere, klettert Luca behände durch unser vierrädriges Schlaf-/Wohn-/Arbeitszimmer und bereitet unser gutes Foxcraft für den Tagesbetrieb vor. Er sammelt herumliegende Klamotten ein, faltet das untere Bett wieder zu einer Bank zusammen, reinigt die Küche und schafft Platz für den ganz besonderen Fahrgast, den wir heute auflesen werden. 

Ich sitze draußen am Meer und beuge mich über den Gaskocher, um etwas Windschatten zu bieten und fabriziere in der Zwischenzeit zwei Cappuccinos – kurzum: Wir sind voll und ganz in unserer Morgenroutine versunken.

Kaum ist unser Gefährt abfahrbereit und die Kaffeetassen geleert, machen wir uns auf den Weg. Wie bereits erwähnt, sind wir zu dieser Zeit in Spanien. Genauer gesagt etwa eine Stunde östlich von Barcelona. Da unser Ziel und der besondere Gast ein kleines Stück westlich von Barcelona auf uns warten, haben wir etwa eineinviertel Stunden zu bewältigen, bis wir den kleinen Vorort der katalanischen Hauptstadt erreichen. In Cubelles angekommen, sammeln wir Ana, eine junge Dame, die wir vor kurzem kennengelernt haben, ein. Ana zeichnet sich, neben anderen großartigen Eigenschaften, durch zwei ganz besondere Vorzüge aus: Sie besitzt ein Pferd und sie hat sich außerdem dazu bereit erklärt, einen Tag mit uns zu verbringen, um Fotos und Videos zu machen.


So bringen wir die kommenden Stunden damit zu, in den sandigen Dünen und Hügeln der spanischen Küste auf und ab zu traben – Ana auf dem Pferd, Luca mit der Kamera und ich laufe mit der Drohne hinterher. 

Den Sand zwischen den Zehen und den Wind in den Haaren strahlt die ganze Szenerie pure Freiheit aus: Ana, barfuß und ohne Sattel auf Dorados Rücken, die braunen Locken wild und ungezähmt, in der Ferne Schaum gekrönte Wellenberge und Sand, der, von Pferdehufen hochgeschleudert, durch die Luft fliegt. 

Während ich versuche dieses Bild bestmöglich mit der Drohne einzufangen, hat Luca selbstverständlich schon umwerfende Fotos mit der Kamera gesammelt.

Ana bietet ihm an, sein Glück mit Dorado zu versuchen und so bekommt er die Chance, sein Wissen und seine Erfahrung mit Pferden unter Beweis zu stellen.

Das schafft er mit Bravour, abgesehen von ein paar wackeligen Momenten, die sehr zu meiner Erheiterung beitragen.

Nach diesen, sehr spannenden und durchaus auch erfolgreichen Stunden mit Ana und Dorado, kehren wir nach Cubelles zurück, um Ana abzusetzen und weiter zu fahren. 

Doch wohin? Wir haben noch ein gutes Viertel des Tages übrig und eindeutig noch ausreichend Energie, um etwas Neues zu entdecken. 

Außerdem wird es bald Zeit für das Abendessen. In der Nähe von Barcelona können wir nicht bleiben. 

Mal abgesehen davon, dass die Nachtlager-Suche sich in der Nähe einer größeren Stadt immer etwas kompliziert gestaltet, wollen wir ins Grüne! Wir wollen in die Natur! Und das im Idealfall mit Ausblick. Also machen wir, was wir im Laufe der Wildfoxpedition häufig machen: Wir schnappen unser Handy und suchen auf der Karten App nach interessanten und markanten Punkten. So entdecken wir schließlich einen Tafelberg mitten in der Einöde. Ein komplett flaches Plateau, welches weit über dem Umland aufragt. Die Entscheidung ist schnell getroffen und so sausen wir in Fuchs-Geschwindigkeit landeinwärts unserem Berg entgegen.

Als wir, eine schwindelerregend kurvige Bergstraße und drei schrecklich schmal wirkende Brücken später, den Tafelberg erreichen, können wir unseren Augen kaum trauen. Uns bietet sich ein atemberaubender Anblick. Um uns herum erstreckt sich eine große Ebene, glatt und flach wie ein überdimensionierter Tisch, der keine fünfzehn Meter entfernt abbricht und, gute 150 Meter weiter unten gelegen, einem See Platz macht, der durch die untergehende Sonne in orangefarbenes Licht getaucht ist. Vereinzelte Wolken färben die Stimmung düster, beinahe melancholisch, und die Stille, die uns umgibt, wird bloß durch das ferne Sausen des Windes, der die steilen Felswände unter uns entlang streicht, gebrochen. Einzelne Regentröpfchen malen einen Regenbogen an den Himmel und die Luft ist erfüllt von dem Duft nach Erde und nassem Gras. Eine merkwürdige Ruhe nimmt von uns Besitz und die wenigen Handgriffe, die es braucht, um unser Nachtlager herzurichten und ein Abendmahl zuzubereiten, erledigen wir schweigend. 

An diesem Abend durchströmt uns ein Gefühl von Zufriedenheit, Dankbarkeit und tiefem Glück. 

Schaut auf dem Instagram Kanal der #wildfoxpedition vorbei und erlebt jeden Tag neue Abenteuer!

 Wildfoxpedition in Kooperation mit den Camperboys